Ein Podestplatz aus drei Rennen: Mattias Ekström hat mehr erwartet

DTM 2012

— 27.05.2012

Ekström: "Können bald um Siege kämpfen"

Trotz des schwierigen Saisonstarts wirft Mattias Ekström die Flinte nicht ins Korn - In Brands Hatch hat Audi viel gelernt und Fortschritte gemacht

Vor dem Saisonstart wurde Mattias Ekström als Titelkandidat gehandelt. Nach drei Rennen ist der Schwede noch im Rennen, doch sein Rückstand auf Gary Paffett (Mercedes) beträgt bereits 33 Punkte. Der Brite hat fast doppelt so viele Zähler wie Ekström, der dennoch auf Platz drei liegt, gesammelt. In der "neuen" DTM hat Audi derzeit einen leichten Rückstand auf die Konkurrenz aus dem Hause Mercedes und Neueinsteiger BMW. Ekström startete in Hockenheim mit Platz drei gut in die Saison, aber sein Rückstand betrug dort 20 Sekunden. In der Lausitz und in Brands Hatch wurde es jeweils Rang fünf. Auch bei diesen beiden Rennen betrug der Rückstand im Ziel rund 20 Sekunden.

"In den ersten beiden Rennen hatten wir hart zu kämpfen um gute Punkte zu sammeln. Wir gingen nicht davon aus, dass Brands Hatch anders sein würde - und das war es auch nicht. Es war nicht einfach, die Pace zu finden. Startplatz acht war wieder enttäuschend, weil man in Brands Hatch nur schwierig überholen kann. Glücklicherweise konnte ich Boden gutmachen. Ich gewann zwei Plätze auf der Strecke und dank der guten Strategie und zwei guten Boxenstopps gewann ich eine weitere Position."

Während Paffett mit zwei Siegen und einem zweiten Platz einen perfekten Saisonstart hatte, besteht bei Audi noch Aufholbedarf. "Es war natürlich nicht das, was ich erhofft habe, aber bei dieser Situation waren es zehn gute Punkte. Ich bin in der Meisterschaft Dritter und habe Jamie Green überholt. Es ist also nicht so schlecht", sieht Ekström das Positive. "Es ist hart, wenn man gewinnen will und man nur Fünfter werden kann. Manchmal braucht man im Motorsport Geduld."

"Wir haben in Brands viel gelernt. Wir konnten zwar nicht gewinnen, aber obwohl es die gleiche Platzierung wie auf dem Lausitzring wurde, glaube ich, dass wir Fortschritte gemacht haben. Den Performance-Rückstand von Hockenheim und dem Lausitzring haben wir um die Hälfte reduziert", schätzt der zweifache DTM-Champion. "Wenn wir weiter diese Fortschritte machen, dann können wir bald wieder um Siege kämpfen."

In der eng umkämpften DTM zählt jeder Punkt, vor allem, da nur zehn Rennen auf dem Programm stehen. Die Zeit läuft und bald ist die Hälfte absolviert. Bereits im Vorjahr war Ekströms erste Saisonhälfte durchwachsen gewesen, aber im zweiten Teil holte der 33-Jährige auf, doch es reichte nicht ganz für den Titel. "Im Vorjahr war ich in einer viel schlechteren Situation als jetzt und bin noch Zweiter geworden. Es werden noch 175 Punkte vergeben, also liegt es noch in unseren Händen."

Das nächste Rennen findet auf dem Red-Bull-Ring in Österreich statt. 2011 schied der Schwede aus. "Es war das schlechteste DTM-Rennen meiner Karriere", blickt er zurück. "Es ist das einzige Rennen, von dem ich sagen kann, dass es nur besser laufen kann. Mir gefällt die Strecke und in meinen ersten DTM-Jahren habe ich gute Erfahrungen dort gemacht. Vielleicht werden Jungs wie Gary oder Bruno Spengler einen kleinen Vorteil haben, weil sie es aufgrund ihres Punktepolsters entspannter angehen können. In der DTM können sich die Dinge aber rasch ändern."

Fotoquelle: xpbimages.com

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