Die DTM gastiert in Spielberg: Rahel Frey kommt auf eine ihrer Lieblingsstrecken

DTM 2012

— 30.05.2012

Frey: "Wenn ich es wüsste, dann..."

Audi-Pilotin Rahel Frey ist mit der bisherigen Saisonbilanz nicht zufrieden, aber die Schweizerin blickt voller Optimismus auf das DTM-Wochenende in Österreich

Rahel Frey war in den ersten drei Rennen des DTM-Jahres 2012 häufig dort zu finden, wo man sie auch 2011 oft fand: am Ende des Starterfeldes. Die Bilanz verschleiert jedoch, dass die Performance nachweislich besser ist als im Rookiejahr. In den Rennen fährt die Blondine oft konkurrenzfähiges Rundenzeiten, allerdings hapert es an den Leistungen im Qualifying. Beim kommenden DTM-Wochenende in Spielberg will sich Frey weiter verbessern. Die Schweizerin kommt mit guten Erinnerungen an den Red-Bull-Ring.

"Die Atmosphäre war im vergangenen Jahr toll. Ich habe mich auf der Strecke vom ersten Training an sehr wohl gefühlt. Da wir in der Schweiz keine eigene Rennstrecke haben, ist es auch für mich ein wenig wie ein Heimrennen", sagt die Audi-Pilotin. "Es ist eine sehr flüssige Strecke und eine, die die Bremsen erheblich beansprucht. Wer auf der Bremse stark ist, kann dies dort besonders gut ausspielen. Es geht darum, mit möglichst viel Kraft auf der Bremse zu stehen."

"Ich habe einen runden Fahrstil, daher kommt mir das Layout entgegen. Außerdem ist meine Bremsperformance auf jeden Fall gut", stellt Frey selbstbewusst klar. "An den vergangenen Wochenenden war immer das Qualifying der Stolperstein. Wenn ich wüsste, woran dies genau liegt, dann würde ich es sofort abstellen. Ich muss daran arbeiten. Ich muss versuchen, diese eine schnelle Runde gut hinzubekommen. Das ist derzeit noch mein Handicap. Ich kann die Reifen auf einer schnellen Runde nicht perfekt nutzen."

"Im Vergleich zum Vorjahr ist uns aber ein Schritt gelungen", meint die junge Pilotin nach drei Rennen der Saison 2012. "Meine Bilanz ist nicht so erfolgreich, wie ich es mir erhofft hatte. Natürlich bin ich von den ersten drei Rennen - vor allem im Bereich Qualifying - enttäuscht. Im Rennen kommt mir entgegen, dass ich mit dem Auto vorsichtig umgehe. Es läuft aber noch nicht so wie erhofft. Die Arbeit wird sich aber bestimmt bald bezahlt machen."

"Wer die Rundenzeiten mal analysiert hat, der weiß, dass Rahel im Rennen die Performance sicherlich hat. Leider kann man sich im Rennen nur schwierig verbessern, wenn man von weit hinten startet", urteilt Audi-Sportchef Wolfgang Ullrich. Rahel Frey erklärt: "Überholen ist leider immer noch sehr schwierig. Man verliert Abtrieb, aber es gibt doch immer mal wieder Chancen - vor allem auf der Bremse. Das könnte vor allem in Spielberg einige Möglichkeiten bieten, weil die Streckencharakteristik entsprechend ist."

Fotoquelle: ITR

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