Keine Expresszustellung: Scheiders Audi taugt nur für die Briefkastenleerung

DTM 2012

— 02.06.2012

Scheider schiebt Frust pur: "Wir hinken hinterher"

Nach Platz 16 ist Timo Scheider bemüht, seinen A5 in der anstehenden Rennpause auf das Niveau der Markenkonkurrenten zu bringen, rätselt aber über die Probleme

Mit Rang eins und drei in der Qualifikation von Spielberg war es ein guter Samstag für Audi. Jedoch gab es im Lager der Ingolstädter auch Enttäuschte. Und zu denen gehörte ein Mal mehr Timo Scheider. Für den zweifachen DTM-Champion steht nur der 16. Rang zu Buche. Er wirkt ratlos: "Wir haben ein Qualifying ohne große Probleme erlebt - das ist das Frustrierendste überhaupt", sagt er in der 'ARD'.

Und deshalb rätselt Scheider auch, warum es seinem A5 im Gegensatz zu dem von Edoardo Mortara und Mattias Ekström an Tempo mangelt. "Wenn ich das wüsste, würde ich es besser machen. Es ist frustrierend, noch nicht die richtigen Antworten gefunden zu haben", meint er und spricht von einer "harten Nuss, die es zu knacken gilt". Seinen Fans verspricht Scheider: "Wir werden alles daran setzen, das zu ändern."

Der 33-Jährige, der bisher nur acht Meisterschaftszähler einfahren konnte, hat längst erkannt, dass es fünf vor zwölf ist. "Die Luft ist immer dünner geworden und wir hinken einen halben Schritt hinterher", warnt Scheider. Vielleicht spielen dem Audi-Piloten die Rahmenbedingungen am Rennsonntag in die Karten. "Morgen soll es sehr warm werden. Wir wissen nicht, was uns beim Reifenverschleiß erwartet, wenn es auf die Longruns geht", gibt Scheider zu bedenken.

Allerdings schielt der in Österreich beheimatete Lahnsteiner längst über den Tellerrand des Laufes in Spielberg hinaus. "Schlimmer geht immer. Wir werden daraus wieder lernen und Motivation in irgendeiner Form finden", insistiert er. "Generell geht es darum, Fortschritte zu erzielen und die kleine Sommerpause zu nutzen", blickt Scheider voraus.

Fotoquelle: xpbimages.com

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