Gelingt dem A5, was dem A4 auf dem Norisring stets verwehrt blieb?

DTM 2012

— 25.06.2012

Audi will den "Norisring-Fluch" bezwingen

Seit zehn Jahren wartet Audi am Norisring auf einen DTM-Sieg, doch nach dem ersten Sieg des A5 in Spielberg sind Timo Scheider & Co. zuversichtlich

Für die Fans ist das Norisring-Rennen der absolute Höhepunkt im Rennkalender der DTM. Für Audi ist es ein Heimspiel. Doch ausgerechnet in Nürnberg muss die Marke mit den vier Ringen seit zehn Jahren auf einen Triumph warten - 2002 war sie mit dem TT erfolgreich, 1990 und 1991 siegte der V8 quattro auf dem Norisring. Mit dem A4 DTM war es jedoch wie verhext: Auf dem Norisring wollte es einfach nicht klappen: Pole-Positions, Führungsrunden, schnellste Rennrunden, zweite Plätze, dritte Plätze - nur der Sieg blieb dem A4 auf dem 2,3 Kilometer kurzen Stadtkurs verwehrt.

Nun steht der A4 im Museum. Und sein Nachfolger, der A5 DTM, hat Anfang Juni in Spielberg gerade sein erstes DTM-Rennen gewonnen. Seitdem läuft das "Projekt Heimsieg" bei Audi auf Hochtouren. Die Mannschaft um Wolfgang Ullrich hat die kurze Pause zwischen Spielberg und Norisring intensiv dazu genutzt, das Auto weiter zu optimieren. Computeranalysen, Testfahrten auf dem Lausitzring, eine spezielle Norisring-Simulation: Audi und die drei Teams Abt, Phoenix und Rosberg haben sich akribisch auf den Saisonhöhepunkt vorbereitet.

"Der Norisring wird für uns alle wieder eine große Herausforderung. Es ist für Audi das Heimrennen, das wir gerne endlich gewinnen würden", sagt Timo Scheider. "Vor ein paar Jahren hatte ich schon die Pole-Position und viele Führungsrunden. Nach dem Sieg von Edo in Spielberg und meiner guten Renn-Performance sind wir mit einem guten Gefühl in die kleine Pause gegangen. Wir hoffen, dass wir alles zusammenbekommen und dann ganz oben auf dem Podium stehen."

Seine Teamkollegin Rahel Frey denkt nicht gerne an das Vorjahr zurück. "Am Norisring habe ich letztes Jahr keine sehr positiven Erfahrungen gemacht. Die Strecke sieht supereinfach aus, ist aber supersuperschwierig", erklärt die Schweizerin. "Im vergangenen Jahr habe ich mich schwergetan - vor allem im Regen. Aber ich habe dazugelernt und freue mich auf die Herausforderung Norisring 2012." Zuletzt konnte sich Frey in Spielberg über ein Erfolgserlebnis freuen, dort qualifizierte sie sich vor David Coulthard.

Gute Erinnerungen an den Stadtkurs in Nürnberg hat hingegen DTM-Rookie Adiren Tambay. "Auf den Norisring freue ich mich in meinem ersten DTM-Jahr ganz besonders: Ich mag diese Strecke und hatte dort in der Formel 3 mein bestes Qualifying-Ergebnis", so der Franzose. "Ich hoffe nach dem enttäuschenden Rennen in Spielberg auf ein gutes Wochenende. Wir haben dort gesehen, dass Audi siegen kann. Das hat allen einen Schub gegeben - auch mir."

Fotoquelle: ITR

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