Die zusätzlichen Zäune sollen die Fahrer schützen

DTM 2012

— 30.06.2012

Mehr Sicherheit für Zaungäste

Am Norisring haben die Organisatoren die Sicherheitsvorkehrungen für die Zuschauer erhöht - Neue Zäune und neuer Asphalt

Fans an der Strecke und vor dem Fernseher werden feststellen, dass sich am Norisring seit dem vergangenen Jahr einiges verändert hat. Jedoch weniger an der Strecke selbst als bei den Sicherheitsmaßnahmen. So wurde der Kurs an vier Stellen - unter anderem im Bereich des Schöller-S - neu asphaltiert und durch den Aufbau von Betonmauern mit aufgesetzten FIA-Zäunen an manchen Stellen verengt. "Die Bremszonen und die Bodenwellen sind geblieben", grinst Rahel Frey. Das bestätigt auch Martin Tomczyk: "Die Autos hüpfen hier noch genauso wie vergangenes Jahr."

Bei dem Aufbau der Zäune ging es den Organisatoren hauptsächlich um den Schutz der Zuschauer. Speziell nach der Schikane Schöller-S und der Grundig-Kehre waren immer wieder Fahrzeuge seitlich in den Mauer gekracht. An den Stellen sind die Zuschauer nicht weit entfernt und die Gefahr besteht, dass sie von umherfliegenden Teilen getroffen werden. So war zum Beispiel vergangenes Jahr Gary Paffett ausgangs des Schöller-S in der Mauer gelandet.

Jetzt stehen an genau diesen Stellen die Betonelemente mit aufgesetztem FIA-Zaun. Speziell im Bereich der Grundig-Kehre hat man Hand angelegt. So wurden innen und ausgangs der Kehre die Sicherheitszäune hochgezogen. Aus der Kehre heraus wurden insgesamt 500 Meter der Betonelemente aufgebaut. Diese verengen die Fahrbahn natürlich. Tomczyk fühlt sich davon nicht gestört, sein BMW-Teamkollege Bruno Spengler musste sich erst mal daran gewöhnen. "Da fehlten auf einmal ein paar Zentimeter. Der Körper hatte sich in den vergangenen Jahren an diese Kurven richtig gewöhnt und jetzt kommt die Mauer früher", so der BMW-Pilot.

Von dem neuen Asphalt sind ebenfalls nicht alle überzeugt. "An der Stelle ist es ziemlich rutschig", berichtet Frey. Zudem hat sich dieser als nicht besonders haltbar erwiesen. Am Freitagnachmittag gab der Belag auf und platzte. Über Nacht reparierten die Organisatoren die Streckenpassagen. Ob sie halten, wird der Fahrbetrieb der DTM und der Rahmenserien am Samstag zeigen.

Fotoquelle: xpbimages.com

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