Ralf Schumacher wehrte sich anfangs erfolgreich gegen Tomczyk und Spengler

DTM 2012

— 01.07.2012

Schumacher: Der Siegkandidat im Pech

Ralf Schumacher lag auf dem Norisring auf Siegkurs: Elektronikprobleme bremsten den Mercedes-Superstar jedoch ein

Seinen Frieden wird Ralf Schumacher mit dem Norisring frühestens im kommenden Jahr schließen können. Wie schon 2010 startete der Ex-Formel-Pilot auch in diesem Jahr in Nürnberg aus guter Position ins Rennen, aber erneut erntete er die Früchte nicht. Schumacher profitierte in der ersten Runde vom Zwischenfall um Pole-Mann Gary Paffett und setzte sich mit seinem Mercedes an die Spitze. Diese gab er 17 Runden lang nicht mehr ab.

"Ralf Schumacher war als Führender Siegkandidat, bis ihn Elektronikprobleme bremsten", erklärt Mercedes-Motorsportchef Norbert Haug. Nach 17 Runden konnte Schumacher nicht mehr aus dem Schöller-S herausbeschleunigen. Der Motor starb ab, ließ sich aber wieder in Gang setzen. Als Vierter jagte er den Führenden hinterher, alles schien wieder normal - war es aber nicht. Zur Halbzeit traten die gleichen Probleme immer wieder an jener Stelle auf.

"Schade, das Rennen begann für mich super. Ich lag in Führung, hatte einen sehr guten Rennspeed und konnte auch bei diesen schwierigen Bedingungen auf dem Norisring vorne bleiben. Leider hatten wir dann ein technisches Problem und ich musste vorzeitig aufgeben - das kann passieren. Heute wäre ein sehr gutes Resultat für mich möglich gewesen", fasst der enttäuschte 37-Jährige nach seinem Aus in der 45. Runde zusammen.

Fotoquelle: xpbimages.com

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