2011 jubelte der Rosberg-Pilot: Edoardo Mortara siegte am Samstag

DTM 2012

— 09.07.2012

Mortara: Das Stadion als wichtige Station

Rosberg-Audi-Pilot Edoardo Mortara kehrt mit guten Erinnerungen ins Münchener Olympiastadion zurück: Vollgas auf der neuen Streckenvariante

Nach seinem umjubelten Sieg in Österreich hat Edoardo Mortara beim folgenden DTM-Lauf auf dem Norisring eine Bauchlandung erlebt. Der Audi-Pilot war in Zwischenfälle verwickelt und konnte das Rennen nicht beenden. Auf diese Ernüchterung soll nun wieder einer neuer Höhenflug folgen. Der Schauplatz: das Münchener Olympiastadion. Genau dort hatte Mortara bereits beim Showevent 2011 geglänzt.

Frage: "Edoardo, welche Erinnerungen hast du an die DTM-Veranstaltung in München im vergangenen Jahr?"
Edoardo Mortara: "2011 war für mich sehr erfolgreich. Ich war am Samstag Schnellster und sonntags habe ich im Finale Rang zwei geholt. Das waren meine ersten Podestplätze in der DTM, daher war das Wochenende etwas ganz Besonderes für mich. Toll gefallen hat mir auch die Stadionstimmung."

Frage: "Was ist der Schlüssel, um auf der außergewöhnlichen Strecke im Olympiastadion schnell zu sein?"
Mortara: "Leider kenne ich die diesjährige Streckenvariante noch nicht. Zudem haben wir ganz neue Autos, daher ist es schwierig, eine konkrete Aussage zu machen. Wichtig ist es, möglichst nah an die Mauern zu fahren, ohne diese zu berühren. Denn sonst kann viel am Auto kaputt gehen. Mir haben in der Vergangenheit enge Stecken immer gut gelegen. In der Formel 3 war ich zum Beispiel auf den Stadtkursen in Pau und Macau sehr erfolgreich."

Frage: "In München werden keine Meisterschaftspunkte vergeben. Ist der Event daher eine reine Spaßveranstaltung oder wird irgendwann der Kampfgeist geweckt?"
Mortara: "Natürlich wollen wir den Zuschauern eine tolle Show bieten - das ist das Wichtigste für uns. Im direkten Duell mit einem anderen Fahrer will man natürlich der Schnellere sein. Aber man muss als Fahrer auch darauf achten, nicht zu viel zu riskieren und dabei das Auto kaputt zu machen. Denn dann kommt man nur wenig zum Fahren und die Mechaniker haben unnötig viel Arbeit."

Fotoquelle: xpb.cc

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