David Coulthard legte seine alte C-Klasse 2011 in die Münchener Mauer

DTM 2012

— 09.07.2012

München: Das Race of DTM-Champions

Die Zuschauer im motorsportlichen Hexenkessel: Der Showevent im Münchener Olympiastadion - Einige Fahrer haben leichte Bedenken wegen der neuen Autos

Der DTM-Showevent im Münchener Olympiastadion 2011 wurde als voller Erfolg gewertet. Die Verantwortlichen stellten damals umgehend klar, dass es eine Wiederholung geben solle. Diese findet am kommenden Wochenende an gleicher Stelle statt. "Das Olympiagelände ist ein optimaler Platz dafür", sagt Audi-Motorsportchef Wolfgang Ullrich vor dem DTM-Spektakel, bei dem es keine Meisterschaftspunkte zu holen gibt.

"Ich denke, die Veranstaltung wird auch heuer wieder viele Leute anziehen, die sonst vielleicht zu keinem Rennen gehen würden und so vielleicht ihr Interesse für den Motorsport und die DTM finden können. Und natürlich möchte dort jeder unserer Fahrer ein gutes Ergebnis herausfahren", sagt der Audi-Sportchef. "Nach unserem Sieg im vergangenen Jahr kommen wir hoch motiviert nach München. Wir freuen uns schon auf die tolle Stadionatmosphäre", fügt Rosberg-Teamchef Arno Zensen an. Sein Schützling Edoardo Mortara hatte im Vorjahr im Samstags-Wettbewerb gesiegt.

"Wir können in München auf die Erfahrungen vom vergangenen Jahr aufbauen, als wir sehr gespannt waren, was dort auf uns zukommt. Der Streckenverlauf wurde etwas verändert, damit die Zuschauer besser sehen, wer vorne ist", erklärt Phoenix-Teamchef Ernst Moser. "Wir werden wie gewohnt vollen Einsatz zeigen, ohne die Autos an den Mauern zu zerstören. Das wird die Kunst sein: schnell und trotzdem unfallfrei durchzukommen."

"Das Rennen in München gab es im vergangenen Jahr zum ersten Mal - es war eine interessante Erfahrung und ganz neu für mich, ein Rennen zu fahren, das so ähnlich wie das Race of Champions ist. Es macht Spaß, in einem Stadion zu fahren. Ich bin überzeugt, dass es wieder ein tolles Event wird", meint Phoenix-Pilot Miguel Molina. Sein Markenkollege Filipe Albuquerque sagt: "Die Strecke ist anders als im vergangenen Jahr, darauf sind wir schon alle sehr gespannt."

Der Portugiese zählt zu jenen Piloten, die den Erfolg im Olympiastadion nicht um jeden Preis wollen. "Das Rennen zählt nicht zur Meisterschaft, deshalb muss man einen guten Kompromiss finden: Du musst schnell sein, ohne das Auto zu riskieren", sagt Albuquerque. "Letztes Jahr habe ich mich darauf gefreut, da wir in den alten Autos unterwegs waren. Aber dieses Jahr haben wir neue Autos und müssen diese beim nächsten Rennen wieder nutzen", erklärt Mercedes-Star David Coulthard.

Mit dem Bau und der Verbesserung der neuen Audi A5, BMW M3 und Mercedes C-Coupés waren alle drei Hersteller bislang bestens ausgelastet. Ein zerstörter Neuwagen in München wäre ein kleines Drama. "Deswegen bin ich mir unsicher: es ist sicherlich toll für die Fans, denn es ist toll, die DTM im Stadion zu haben. Aber das Auto zu beschädigen - und das nicht im Kampf um Punkte - ist nicht einfach für mich", sinniert Coulthard.

Fotoquelle: xpb.cc

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