HWA-Pilot Christian Vietoris hat sich für die Stadiontour viel vorgenommen

DTM 2012

— 11.07.2012

Haug: "Geht nicht um die goldene Ananas"

Norbert Haug und seine Mercedes-DTM-Stars freuen sich auf die große Show: Stimmen zum DTM-Event im Münchner Olympiastadion

Die DTM startet zum zweiten Mal im Münchner Olympiastadion. Dort werden jedoch keine Punkte für die Meisterschaftswertung vergeben. Die Premiere im Vorjahr gewann Bruno Spengler im Mercedes. In diesem Jahr gibt es eine neue Streckenführung: Die Fahrer treten auf zwei synchron gespiegelten, jeweils 614 Meter langen Bahnen gegeneinander an. Neue Auslaufzonen im Außenbereich sorgen für mehr Sicherheit.

Neuer Staffelmodus am Samstag: Zwei Fahrer eines Herstellers bilden ein Team und wechseln sich im Laufe eines Rennens ab. Am Sonntag ermitteln alle 22 Fahrer in Eins-gegen-Eins-Duellen den Sieger. "Die erste Saisonhälfte verlief für mich ausgezeichnet: zwei Siege, zwei weitere Podiumsplätze und eine starke Aufholjagd vom Ende des Feldes bis auf Platz vier auf dem Norisring - was für ein Saisonstart", sagt Gary Paffett.

"Jetzt wollen wir den Fans in München für ihre großartige Unterstützung in dieser Saison etwas zurückgeben und ihnen ein einzigartiges Motorsport-Erlebnis im Olympiastadion bieten", meint der Brite. Sein Landsmann und HWA-Teamkollege Jamie Green stimmt zu: "Das Wochenende wird bestimmt sehr interessant. Natürlich will jeder Rennfahrer immer gewinnen, aber am wichtigsten ist, den Fans an diesem Wochenende eine großartige Show zu bieten. Im Vorjahr habe ich bewiesen, dass ich im Stadion schnell unterwegs sein kann, ohne die Mauern allzu unsanft zu berühren. Das möchte ich in diesem Jahr wiederholen."

"Der Event im Münchner Olympiastadion ist eine sehr gute Gelegenheit, um nach fünf hart umkämpften Rennwochenenden den Spaß in den Vordergrund zu stellen und uns mit einer erstklassigen Show bei den Fans für ihr zahlreiches Kommen zu bedanken", sagt Christian Vietoris. "Ich werde jedenfalls alles geben, um ihnen im Olympiastadion zwei Tage beste Motorsportunterhaltung zu bieten und nach meinem Podiumsplatz im letzten Jahr diesmal vielleicht noch weiter als bis ins Halbfinale zu kommen."

"Der neue Streckenverlauf im Münchner Olympiastadion verspricht für die Fans im weiten Rund noch mehr Spannung und Übersicht - davon konnte ich mich bereits bei einem Besuch im Vorfeld des Showevents überzeugen. Bei dieser Gelegenheit konnte ich auch den neuen Stadionasphalt testen, der noch mehr Grip bietet als im vergangenen Jahr", sagt Ralf Schumacher, der vor rund einem Monat schon einmal im Stadion war.

"Die spannenden Rennen im K.-o.-Modus haben mir bei der Premiere im letzten Jahr viel Spaß gemacht und ich hoffe, dass ich in diesem Jahr noch weiter kommen werde. Am wichtigsten ist allerdings, dass die Zuschauer gut unterhalten werden und das Erlebnis DTM im Olympiastadion genießen", so Schumacher. "Die DTM-Premiere im Münchner Olympiastadion im vergangenen Jahr war eine großartige Veranstaltung und ich freue mich sehr, wieder unter dem Zeltdach anzutreten", nickt David Coulthard.

"Die DTM zeichnet sich besonders durch ihre Fannähe aus und so nah wie hier kommen die Zuschauer nur selten an die Fahrer und Autos heran. Ich bin stolz, dass wir unseren Fans mit diesem Showevent etwas zurückgeben können. Beim Race of Champions habe ich in den vergangenen Jahren bereits einige Erfahrung in großen Stadien sammeln können, vielleicht kommt mir das hier ja zugute", meint der Schotte. "Nach meinem besten DTM-Resultat in Nürnberg starte ich auf alle Fälle hochmotiviert in die zweite Saisonhälfte."

"Auch ohne Meisterschaftspunkte wird in München nicht um die Goldene Ananas gefahren. Ich kenne keinen Fahrer, der im Stadion nicht zeigen will, dass er der Beste ist", sagt Norbert Haug. "Die Premiere im letzten Jahr war ein voller Erfolg und die Qualität der diesjährigen Veranstaltung wird deutlich besser und deutlich zuschauerfreundlicher werden. Die neue Streckenführung mit zwei gleich langen Bahnen, auf denen die Wettbewerber parallel fahren, sorgt für bessere Übersicht und damit für mehr Spannung."

Fotoquelle: DTM/ITR e.V.

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