Rahel Frey schlug Dirk Werner und trifft im Achtelfinale auf Gary Paffett

DTM 2012

— 15.07.2012

Vorrunde: Reifen und Frey sorgen für Überraschungen

Ralf Schumacher und Timo Scheider scheitern im Olympiastadion ohne frische Reifen in der Vorrunde des Einzelwettbewerbs - Drei BMW-Piloten raus

Die Reifen haben am Sonntagvormittag in der Vorrunde zum Einzelwettbewerb im Rahmen des DTM-Showevent in München für Überraschungen gesorgt. Die Piloten, die in der Teamstaffel am Samstag weit kamen, verfügten nicht mehr über ausreichend frisches Material, um auch im ersten Lauf am Sonntag auf ladenneuen Pneus auszurücken - ein klarer Nachteil. Das nutzte Rahel Frey: Die Schweizerin schaltete BMW-Pilot Dirk Werner, am Vortag Vierter an der Seite von Joey Hand, aus.

Die Reifen haben am Sonntagvormittag in der Vorrunde zum Einzelwettbewerb im Rahmen des DTM-Showevent in München für Überraschungen gesorgt. Die Piloten, die in der Teamstaffel am Samstag weit kamen, verfügten nicht mehr über ausreichend frisches Material, um auch im ersten Lauf am Sonntag auf ladenneuen Pneus auszurücken - ein klarer Nachteil. Das nutzte Rahel Frey: Die Schweizerin schaltete BMW-Pilot Dirk Werner, am Vortag Vierter an der Seite von Joey Hand, aus.

Im Achtelfinale wartet Gary Paffett auf die Audi-Pilotin, die tröstende Worte für Konkurrent Werner übrig hatte. "Es würde mir genauso gehen, wenn ich von einer Frau geschlagen würde", sagt sie dem 'DTM-Fanradio'. Und auch Robert Wickens muntert auf: "Keine Schande, gegen eine Frau zu verlieren", so Wickens in Richtung seines Fahrerkollegen. Aufmunterung hatte der Kanadier selbst nicht nötig, schließlich schlug er in seinem Mercedes Timo Scheider.

Der zweifache Champion erklärt: "Strecke eins scheint kein Glücksgriff zu sein. Jetzt genieße ich es als Fan auf der Tribüne." Überhaupt hat ihm der frühe K.O. im Einzelwettbewerb das München-Wochenende nicht verhagelt. "Das Highlight haben wir mit dem Podium gestern schon geschafft", so Scheider. Und genau diese Tatsache macht der Audi-Fahrer dafür verantwortlich, dass er am Sonntag nicht alles aus dem A5 herausholen konnte. "Wir haben zwei Sätze Reifen durch die Finalteilnahme gestern zerschossen, Wickens hatte frische."

Ähnlich erging es Ralf Schumacher, der gegen Miguel Molina verlor und damit zum Zuschauen verdammt ist. In die Logik der Reifenproblematik passt auch die Niederlage von Joey Hand, der sich Roberto Merhi geschlagen geben musste. Dass mit Andy Priaulx der dritte in der Vorrunde gestartete BMW ebenfalls als Zweiter die Ziellinie überquerte, wird den Bayern beim Heimspiel gar nicht schmecken. Der dreifache Tourenwagen-Weltmeister war langsamer als Filipe Albuquerque.

Von den Toppiloten des Samstag zog nur Adrien Tambay in die nächste Runde ein. Der junge Franzose ließ Susie Wolff keine Chance und trifft nun auf Bruno Spengler. "Ich freue mich auf einen großen Kampf. Aber vorher entspanne ich noch und schaue mit meinem Team, was wir am Auto noch verbessern können", meint Tambay mit der Gelassenheit des Erfolges.

Mit einem Freilos zogen der Meisterschaftsführende Gary Paffett und die drei besten Piloten der drei Hersteller in der Gesamtwertung in das Achtelfinale ein.

Fotoquelle: xpbimages.com

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