Martin Tomczyk setzte sich gegen Robert Wickens durch und steht im Viertelfinale

DTM 2012

— 15.07.2012

Achtelfinale in München: BMW betreibt Wiedergutmachung

Drei Briten und drei Piloten der Lokalmatadoren stehen im Viertelfinale des DTM-Showevents - Ekström und Rockenfeller letzte Audi-Mohikaner

Nachdem BMW im Staffelwettbewerb am Samstag das Podium verpasst hatte, scheint der DTM-Wiedereinsteiger im Einzelwettbewerb am Sonntag für die Enttäuschung entschädigen zu können und steht mit drei Autos im Viertelfinale. Zunächst gehörte die Achtelfinal-Bühne im Olympiastadion aber Mercedes: Nachdem Gary Paffett die Audi-Dame Rahel Frey deutlich hatte bezwingen können, setzte sich David Coulthard überraschend gegen den Vorjahresfinalisten Edoardo Mortara durch - im Fotofinish mit 0,062 Sekunden Vorsprung.

Martin Tomczyk zeigte, dass er als Rosenheimer die Tücken des bayerischen Asphalts bestens kennt: Der amtierende Meister wählte eine andere Linie als fast alle übrigen Piloten und schaltete so Mercedes-Konkurrent Robert Wickens aus. Vorbei ist der Showevent hingegen für Joey Hand: Der US-Amerikaner hatte eigentlich schon nach seiner Vorrunden-Niederlage gegen Roberto Merhi die Segel gestrichen, jedoch disqualifizierte die Rennleitung den Mercedes-Piloten wegen eines Frühstarts.

Mattias Ekström schickte den BMW-Piloten dann aber mit legalen Mitteln in den Feierabend, was dessen Laune nicht trüben konnte. "In der DTM geht es um die Show, und die bekommen die Fans hier geboten", freut sich Hand im 'DTM-Fanradio'. Ekström und Tomczyk ermitteln nun einen weiteren Halbfinalisten.

Nachdem Ralf Schumacher bereits in der Vorrunde ausgeschieden war, konnte sein Partner beim Staffelerfolg am Samstag die gute Form über die Nacht retten: Jamie Green schlug in seinem Achtelfinale Filipe Albuquerque deutlich und buchte damit das Viertelfinal-Duell mit Mike Rockenfeller - er setzte sich in einem reinen Audi-Vergleich gegen Miguel Molina durch.

Im Viertelfinale steht dank eines Erfolges gegen Christian Vietoris auch BMW-Pilot Augusto Farfus. Bei einsetzendem Regen verlangte abschließend Adrien Tambay seinem Gegner Bruno Spengler alles ab: Bei Gesamtzeiten, die rund zehn Sekunden über dem Niveau der Läufe bei Trockenheit lagen, setzte sich der Kanadier am Ende mit 0,216 Sekunden Vorsprung durch.

Das Viertelfinale startet um 14.50 Uhr, die Strecke ist bei stärker gewordenem Regen mittlerweile sehr nass und dürfte die Piloten vor eine zusätzliche Herausforderung stellen. Außerdem müssen die DTM-Könner innerhalb von sechs Runden auch einen Boxenstopp absolvieren.

Fotoquelle: xpbimages.com

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