Christian Vietoris würde sich über einige Zusatz-PS freuen

DTM 2012

— 03.08.2012

Was Vietoris an der DTM verändern würde

Christian Vietrois findet zwar, dass die DTM "sehr gutes Racing" bietet, würde aber bei mehr Leistung und einer zweiten Reifenmischung nicht Nein sagen

Mit der Einführung eines neuen technischen Reglements in diesem Jahr, welches den Bau völlig neuer Autos erforderte, wollte die DTM neben dem Ziel der Kostensenkung auch für mehr Überholmanöver auf der Strecke sorgen, nachdem in der Vergangenheit manches Rennen eher einer Prozession glich. Nach der ersten Hälfte der Saison wurde dieses Ziel nach Meinung von Christian Vietoris erreicht: "Wir hatten bis jetzt sehr gute Rennen. Das zeigt, dass Überholen möglich ist", erklärt der Mercedes-Pilot gegenüber 'Motorsport-Total.com'.

"In Spielberg hat es unzählige Manöver gegeben", führt der 23-Jährige als Erklärung an. Doch nicht alle Rennen waren derart lebhaft, was laut Vietrois aber auch an der Charakteristik einiger Kurse liegt: "In Brands Hatch kannst du mit keinem Auto der Welt überholen." Alles in allem findet der Gönnersdorfer, "dass wir sehr gutes Racing bieten. Es gibt manchmal den Kontakt mit dem Konkurrenten, aber das wollen die Zuschauer doch auch sehen."

Allerdings bedeutet das nicht, dass Vietoris mit der jetzigen DTM wunschlos glücklich ist. Auf die Frage, was an der Serie geändert werden könnte, äußert der 23-Jährige einen für Rennfahrer typischen Wunsch: "Wir könnten ein bisschen mehr Leistung gebrauchen." Auch einer zweiten Reifenmischung, wie sie in der Formel 1 verfügbar ist, könnte Vietoris einiges abgewinnen. "Das kann sicherlich nicht schaden. Das wäre ein Element, um noch einmal mehr Spannung hereinzubringen."

Allerdings sollten die Reifen seiner Meinung nach keine solch große Rolle wie dort spielen. "In der Formel 1 finde ich es krass, wie sehr der Reifen das Geschehen bestimmt", blickt Vietoris auf die Reifensituation in der Formel 1. "Mal ist ein Auto das Maß der Dinge, mal ein anderes. Es ist schwierig für die Teams, da eine Konstante hineinzubekommen."Als weiteres technisches Hilfsmittel würde der Mercedes-Pilot "vielleicht ein KERS für sinnvoll erachten in der DTM, weil die Nähe zur Serie eher gegeben ist als in der Formel 1."

Fotoquelle: Hust/MST

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