Christian Vietoris will bei seinem Heimrennen aufs Podium fahren

DTM 2012

— 14.08.2012

Voller Motivation in die zweite Saisonhälfte

Am kommenden Wochenende endet die Sommerpause der DTM: Christian Vietoris freut sich auf sein Heimrennen, Andy Priaulx "muss noch viel lernen"

Nach sieben Wochen Sommerpause fahren die DTM-Piloten am kommenden Wochenende auf dem Nürburgring wieder um Meisterschaftszähler. Das Rennen in der Eifel markiert zugleich den Auftakt zur zweiten Saisonhälfte. Fünf Rennen sind gefahren - fünf weitere stehen noch auf dem Programm. Vor allem Lokalmatador Christian Vietoris freut sich darüber, dass er endlich wieder in seinen Mercedes steigen darf.

"Mir juckt es in den Fingern! Ich bin froh, dass es nach der Sommerpause nun endlich wieder losgeht", sagt der Gönnersdorfer. "Ich wohne rund zehn Minuten vom Ring entfernt und habe mir vorgenommen, bei meinem Heimrennen aufs Podium zu fahren. Der Speed dafür ist definitiv da, aber das von vorne bis hinten perfekte Rennwochenende, wo alles passt, das habe ich noch nicht hinbekommen."

Insbesondere im Qaulifying sieht der 23-Jährige noch Steigerungsmöglichkeiten. "Da will ich manchmal zu viel. Das will ich am Ring lockerer angehen." An der Leistung seines HWA-Mercedes hat Vietoris keine Zweifel: "Mein Auto ist gut genug für den Sieg. Das weiß ich, weil ich im Team von Tabellenführer Gary Paffett fahre. Er ist der einzige DTM-Pilot, der konstant seine Leistung bringt - im Qualifying wie im Rennen."

Heimspiel für Vietoris und Phoenix

Daher ist der Tabellenführer für den Mercedes-Youngster ein großes Vorbild. "Von ihm kann ich eine Menge lernen." Am Wochenende wartet auf Vietoris ganz besondere Unterstützung: "Familie und Freunde sind natürlich auch vor Ort, schließlich ist der Nürburgring der Ort, an dem ich mit dem Motorsport angefangen habe."

Auch für Miguel Molina ist der Lauf in der Eifel in gewisser Weise ein Heimrennen: "Mein Phoenix-Team kommt ja aus der unmittelbaren Nähe des Nürburgrings. Die sind bis unter die Haarspitzen motiviert", sagt der Spanier. Hinzu kommt die legendäre Strecke, die auch auf den 23-Jährigen einen besonderen Reiz ausübt. "Der Nürburgring ist aber auch für mich etwas ganz Spezielles - wie wahrscheinlich für jeden Rennfahrer auf der Welt. Wir sind mit Audi in dieser Saison noch nicht ganz da, wo wir hinwollen. Das soll in der zweiten Jahreshälfte besser werden."

Zwar kann Andy Priaulx als dreimaliger Tourenwagen-Weltmeister wesentlich mehr Erfolge als seine beiden jungen Kollegen vorweisen, in der DTM sieht sich der Brite jedoch immer noch als Anfänger: "Ich muss noch viel lernen in meinem ersten DTM-Jahr - so wie wir alle bei BMW", sagt Priaulx. Seine Zwischenbilanz fällt jedoch positiv aus: "Mit meinen bisherigen Ergebnissen kann ich durchaus zufrieden sein: Wir reden schließlich über die DTM, eine Serie, in der es noch enger zugeht als in der Formel 1."

Priaulx freut sich auf den "Ring"

Zuletzt zeigte der 38-Jährige jedoch aufsteigende Form und fuhr in Nürnberg nach drei punktlosen Rennen auf Platz sieben. "Seit dem Norisring fühle ich mich sehr wohl im Auto und habe meinen persönlichen Rhythmus gefunden. Allerdings muss ich nach wie vor zu viel nachdenken, wenn ich hinter dem Lenkrad sitze, es läuft noch nicht alles automatisch ab." Auch Priaulx kommt gerne an den Nürburgring. "Die 'Grüne Hölle' ist wirklich großartig. Mit BMW habe ich hier auf der Nordschleife schon das 24-Stunden-Rennen gewonnen. Das war eine tolle Erfahrung."

"Nun möchte ich auch auf dem Grand-Prix-Kurs erfolgreich sein", sagt der Brite. "Dabei kommt es vor allem auf ein perfekt ausbalanciertes Auto an. Ich glaube, BMW hat als Team alle Möglichkeiten, ein Top-Ergebnis zu erzielen - unabhängig von meinem eigenen Resultat."

Fotoquelle: DTM/ITR e.V.

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