Augusto Farfus war so stark wie seit dem Lausitzring nicht mehr

DTM 2012

— 18.08.2012

RBM-BMW: Farfus erfreut, Priaulx verwundert

Ein Team und zwei Qualifyings, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten: Farfus steuert auf ein Spitzenresultat zu, während Priaulx Knochenarbeit bevorsteht

Seinen Anteil an einem erfreulichen Samstag für BMW auf dem Nürburgring hatte in den Reihen der RBM-Mannschaft nur Augusto Farfus. Der Brasilianer fuhr mit dem M3 auf den sechsten Rang, während Teamkollege Andy Priaulx über den enttäuschenden 19. Platz nicht hinaus kam. Farfus meint freudestrahlend gegenüber 'Motorsport-Total.com': "Ich bin wieder mal der beste DTM-Rookie. Das ist doch nicht schlecht." Nein, ist es nicht. Aber dennoch hatte der Ex-WTCC-Pilot größere Hoffnungen geweckt.

Nicht zuletzt auch bei sich selbst: "Nach dem Freien Training und auch aufgrund meiner Runde in Q2 hatte ich etwas mehr erwartet, aber so läuft es eben manchmal", bemerkt Farfus mit Blick auf seine Bestzeit am Vormittag. Er nimmt es sportlich: "Wir haben zum Q3 leichte Veränderungen vorgenommen. Wir wollten die Balance verbessern, aber das hat nicht funktioniert. Das gehört vielleicht einfach zu unserem normalen Lernprozess dazu", gibt sich Farfus abgeklärt.

Die Fortschritte sprechen für ihn und sein Team. "Es wird sichtbar, dass wir auf dem Vormarsch sind. Ich lerne das Auto und die Meisterschaft immer besser kennen, es geht in die richtige Richtung", hebt er positive Aspekte hervor und steckt die Ziele hoch. "Das Paket passt. Wir werden morgen einen harten Kampf liefern. Wir haben das nötige Tempo dafür. Ich fühle mich gut und mag die Strecke. Ich bin zuversichtlich, es in die Top 5 zu schaffen", so der 28-Jährige.

Solche Ambitionen scheinen für den Teamkollegen zu hoch: "Ich habe keinen Grip gefunden, und die Balance meines Autos war anders als noch im Training. Das hat mich überrascht", erklärt Priaulx eine durchwachsene Leistung, die ihn weit hinter die Punkteränge zurückgeworfen hat. "Ich weiß noch nicht genau, ob wir einfach in die falsche Richtung gegangen sind oder ob sich die Streckenbedingungen so sehr verändert haben", rätselt sich der Brite.

Kein Wunder, dass ihm diese Leistung kein Lächeln auf das Gesicht zaubern kann: "Natürlich bin ich nicht zufrieden. Im bisherigen Verlauf des Wochenendes war ich gut unterwegs, deshalb hatte ich eigentlich damit gerechnet, besser abzuschneiden", hadert Priaulx.

Fotoquelle: xpbimages.com

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