Zwei, die gut lachen haben: Filipe Albuquerque (links) und Edoardo Mortara

DTM 2012

— 21.08.2012

Rosberg will Audi-Hierarchie weiter auf den Kopf stellen

Mit starken Leistungen haben sich Edoardo Mortara und Filipe Albuquerque als Speerspitzen ihrer Marke etabliert und wollen das in Zandvoort bestätigen

Die DTM-Teamwertung hält eine fastdicke Überraschung parat, wenn es um das Audi-Lager geht. Die beste Einsatzmannschaft der Ingolstädter ist zwar das Abt-Team, das mit vier Autos sowie den früheren Champions Mattias Ekström und Timo Scheider an den Start geht, nur vier Zähler dahinter liegt aber die Rosberg-Truppe. Edoardo Mortara glänzte in Spielberg als einziger Sieger seiner Marke im Jahr 2012 und ist bester Ingolstädter in der Gesamtwertung, Filipe Albuquerque holte bei fünf von sechs Rennen Meisterschaftszähler.

Klar, dass diese Zahlen Arno Zensen Auftrieb gegeben haben: "Nach den starken Ergebnissen auf dem Nürburgring mit den Plätzen zwei und drei im Qualifying und Edos zweitem Rang im Rennen sind wir natürlich hoch motiviert", erinnert der Rosberg-Teamchef an den gelungenen Auftritt seiner Fahrer in der Eifel. "Diesen Schwung wollen wir am kommenden Wochenende mit nach Zandvoort nehmen und hoffen, an diese Erfolge anknüpfen zu können", blickt Zensen voraus.

Mortara hat gute Erinnerungen an die Bahn mit der Tarzankurve, schließlich holte er 2011 dort seine ersten DTM-Zähler: "Es wird interessant, so kurz nach dem guten Ergebnis gleich in Zandvoort zu starten - auf der Strecke, die ich in der DTM am liebsten mag. Ich glaube, das geht vielen Fahrern so", sagt der Italiener. "Die Strecke hat viele schnelle Kurven und ist eine Herausforderung. In der Vergangenheit lag sie Audi sehr gut. Ich hoffe, das bleibt weiterhin der Fall."

Albuquerque schließt sich seinem Boss sowie seinem Teamkollegen in Sachen Optimismus an und freut sich auf den Lauf an der holländischen Nordseeküste: "Zandvoort ist eine schöne Strecke. Ich mag sie sehr und bin voll motiviert, meinen Startfehler vom Nürburgring auszumerzen", so der Portugiese, der mit dem verkorksten Losfahren in der Eifel alle Chancen auf ein Podiumsresultat schon auf den ersten Metern verspielt hatte.

Dennoch konnte Albuquerque zeigen, was in ihm und dem aktuellen, offensichtlich verbesserten Audi steckt, wenn der ins Rollen gekommen ist. "Mein Speed war dort aber sowohl im Qualifying als auch im Rennen gut. Ich verstehe auch den A5 immer besser - und das Team Rosberg macht einen super Job", schielt der 27-Jährige darauf, seinen 13. Rang in der Fahrerwertung zu verbessern und vielleicht sogar das erste Podiumsresultat seiner DTM-Karriere zu feiern.

Fotoquelle: Audi

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