Scheider hofft auf Regen an der Nordsee und könnte nicht enttäuscht werden

DTM 2012

— 23.08.2012

Abt: Zwei Mal Lieblingsstrecke und ein Mal Regen, bitte!

Nachdem sich die Abt-Piloten aus dem Titelrennen verabschiedet haben dürften, wollen Scheider und Ekström zumindest auf ihrer Lieblingsstrecke brillieren

Wiedererstarkt oder nicht? Während die Leistungen der Rosberg-Piloten auf dem Nürburgring dafür sprechen, dass der Audi A5 in der Sommerpause massiv verbessert wurde, ließ die stagnierende respektive abknickende Formkurve der Abt-Asse Timo Scheider und Mattias Ekström Gegenteiliges vermuten. In Zandvoort wollen die beiden auf "ihrem" Terrain angreifen: "Da freue ich mich wirklich drauf. Gott sei dank geht es ja schnell weiter", sagt Scheider gegenüber 'Motorsport-Total.com' nach einem durchwachsenen Wochenende.

Hans-Jürgen Abt erinnert daran, dass die kurze Pause nicht nur dem Seelenfrieden seines Piloten dient: "Das ist natürlich unheimlich anstrengend für alle Beteiligten", so der Teamchef. Scheider würde es in die Karten spielen, hätte nicht nur der DTM-Kalender, sondern auch Petrus ein Herz für ihn: "Die Wettervorhersage ist sehr schlecht für Zandvoort, es soll an allen drei Tagen regnen. Vielleicht ist das ein Punkt, an dem wir was rumreißen können", sagt der zweifache Meister.

Während Scheider in den Niederlanden bisher drei Mal von der Pole-Position startete, gelang seinem Teamkollege genauso oft der Rennsieg, 2002 sogar der erste der Karriere. "Zandvoort ist eine meiner Lieblingsstrecken", erklärt Ekström. "Ich bin dort schon viele Rennen gefahren und habe jede Menge gute Erinnerungen" Der Schwede hofft auf ein gutes Omen: "Nach einigen Wochenenden, an denen wir jetzt zu kämpfen hatten, wünsche ich mir ein sauberes und gutes Rennen."

Adrien Tambay geht erstmals mit einem DTM-Boliden auf die Bahn in Zandvoort, hat aber schon im Formel-3-Masters Erfahrung auf der Piste mit der Tarzankurve gesammelt. "Eine sehr anspruchsvolle Rennstrecke - sowohl für den Fahrer als auch für das Auto", meint der Neuling, der sich nach eigener Aussage auf die Rückkehr auf die Strecke freut. Vor dem Rennen hatte Tambay besonders wenig Freizeit: Er zog kürzlich nach Österreich um.

Fotoquelle: xpbimages.com

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