Bruno Spengler hätte den Rivalen gern das Heck gezeigt, wurde aber nur 18.

DTM 2012

— 25.08.2012

Paffett & Spengler: Die Favoriten straucheln

Die bestplatzierten Piloten in der Gesamtwertung haben in Zandvoort ihre liebe Not: Platz acht für Gary Paffett und nur Rang 18 für Bruno Spengler

Für das Qualifying von Zandvoort hatten sich die beiden bestplatzierten Piloten in der Gesamtwertung sicherlich einiges mehr ausgerechnet. Doch weder für Gary Paffett (HWA-Mercedes) noch für Bruno Spengler (Schnitzer-BMW) lief es in den Niederlanden richtig rund. DTM-Spitzenreiter Paffett zog sich mit Platz acht aber noch deutlich besser aus der Affäre als Spengler, der nur auf Rang 18 einlief.

Der kanadische BMW-Fahrer gibt jedoch sogleich zu, sich ein wenig verschätzt zu haben. "Ich dachte, dass meine Zeit ausreicht", meint Spengler. Dem war aber nicht so und auf einmal fand er sich schon im ersten Abschnitt der Qualifikation im Abseits wieder. "Die Bedingungen änderten sich rasch und die Piloten, die noch auf der Strecke waren, verbesserten sich. Es gibt aber Schlimmeres", sagt Spengler.

Für ihn gäbe es im Rennen jetzt halt nur eine Devise: volle Attacke. "Ich werde versuchen, von hinten Plätze gutzumachen und maximal viele Punkte zu sammeln", kündigt Spengler an. Etwas gelassener kann Paffett zu Werke gehen, schließlich weiß er die meisten seiner Rivalen im Titelkampf hinter sich. "Und unser C-Coupé ist im Rennen normalerweise sehr stark", sagt der britische Mercedes-Fahrer.

"Leider hat es nicht für den vierten Qualifying-Abschnitt gereicht, doch angesichts der Umstände bin ich zufrieden", erklärt der DTM-Gesamtführende und merkt an: "Die Rennstrecke scheint Audi sehr entgegenzukommen. Ich konnte unglücklicherweise nicht das volle Potenzial auf einer kompletten Runde herausholen", meint Paffett. "Am Sonntag sollte im Rennen jedoch alles möglich sein."

"Ich war allerdings überrascht, dass Audi im Qualifying so viel schneller war als wir", gesteht der Mercedes-Pilot. "Sie haben fünf Autos ganz vorn und damit richtig gute Arbeit geleistet. Für uns lief es hingegen nicht perfekt, aber immerhin besser als bei manchen Anderen. Es sieht noch ganz gut aus. Wir können gute Punkte einfahren. Es ist jedoch enttäuschend, wieder kein gutes Qualifying zu haben."

Fotoquelle: xpbimages.com

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