Sieht schnell aus, war es aber nicht: Audi-Pilot Mike Rockenfeller

DTM 2012

— 16.09.2012

Rockenfeller hat "nichts schönzureden"

Enttäuschung bei Audi und auch die Phoenix-Mannschaft packt frustriert die Koffer: Mike Rockenfeller war schlicht zu langsam, Miguel Molina hatte Pech

Noch in Zandvoort hätte sich ein DTM-Pilot als bester Audi-Fahrer mit Schampus feiern lassen dürfen, am Sonntag in Oschersleben sah die Sache ganz anders aus: Mike Rockenfeller hielt als Sechster die Fahnen der Ingolstädter eher auf Halbmast denn hoch. "Sicherlich nicht, was ich mir erhofft habe. Das ist hart, keine Frage. Aber das zeigt, wie schwierig das Ganze ist", schnauft der 28-Jährige nach dem Rennen. "Es ist frustrierend, denn ich wäre gerne um einen Podiumsplatz gefahren", ergänzt Rockenfeller.

Der Phoenix-Pilot war sich jedoch darüber im Klaren, dass es sich mit dem A5 in der Magdeburger Börde mindestens um eine Herkulesaufgabe handeln würde, die Top 3 zu erreichen: "Obwohl ich wusste, dass uns die Strecke nicht so entgegenkommt wie Zandvoort", gibt Rockenfeller zu bedenken. "Wir wussten nach dem Qualifying, dass es ein schwieriges Rennen werden würde. Die Konkurrenz war sehr gut, aber ich nicht schnell genug. Es war nichts zu machen vorne", hadert er.

Rückendeckung gibt es von Wolfgang Ullrich: "Rocky hat ein Rennen gefahren mit dem Speed, den er im Auto hatte. Wir konnten bei ihm nur das Ziel haben, diese sechste Position nach Hause zu fahren. Das war das Maximum", bescheinigt der Audi-Sportchef. Rockenfeller, als einer der wenigen Audi-Piloten nicht vom Tohuwabohu in Kurve eins betroffen, kommt zu einem ernüchternden Fazit: "Wir müssen schauen, dass wir besser werden. Alles andere wäre Schönreden und das tue ich nie."

Ähnlich enttäuscht war auch Phoenix-Teamkollege Miguel Molina, der sich noch am Samstag über das beste Qualifying der Saison gefreut hatte: "Der Start war sehr gut, doch in der ersten Kurve erhielt ich einen Schlag von Robert Wickens und bekam dadurch einen Reifenschaden. Danach war das Rennen für mich gelaufen", berichtet der Spanier, der auf Rang 15 ins Ziel trudelte. "Mein Auto war sehr gut, aber wenn man auf dem letzten Platz liegt, fährt man nicht mehr hundertprozentig", erklärt Molina.

Fotoquelle: Audi

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