Augusto Farfus eroberte zuletzt in Oschersleben sein zweitbestes DTM-Ergebnis

DTM 2012

— 23.09.2012

Farfus hat Valencia ins Herz geschlossen

Augusto Farfus peilt nach dem Erfolg in Oschersleben auch in Valencia die Top 5 an - RBM-Teamkollege Andy Priaulx sucht einen Weg aus der Talsohle

Das RBM-Team kennt die Rennstrecke vor den Toren der drittgrößten spanischen Stadt Valencia aus WTCC-Zeiten sehr gut. Augusto Farfus konnte im Jahr 2009 in der Tourenwagen-WM gewinnen. Auch mit dem DTM-Boliden ist der "Circuit Ricardo Tormo" kein unbekanntes Terrain, denn es fanden dort bereits Testfahrten mit dem BMW M3 statt. Nach zuletzt einigen schwierigen Rennen eroberte Farfus in Oschersleben sein zweitbestes DTM-Resultat. Den Schwung nach dem fünften Platz will der Brasilianer auch nach Spanien mitnehmen. Dagegen sucht sein Teamkollege Andy Priaulx noch den Aufwärtstrend. Seit dem Norisring wartet der Brite auf Punkte.

"Valencia ist ein schwieriger Kurs", blickt der dreifache Tourenwagen-Weltmeister voraus. "Die Streckenverhältnisse können sich vom Freien Training am Vormittag bis zum Qualifying am Nachmittag komplett verändern. Mit der WTCC hier zu fahren war eine große Herausforderung. Die Strecke ist wie in Oschersleben ziemlich eng. Unser Ziel muss es sein, die richtige Abstimmung zu finden und das Auto über das Wochenende gesehen kontinuierlich zu verbessern, um ein gutes Punkteergebnis zu erzielen", gibt Priaulx die Marschroute vor.

Trotz der Herausforderung hofft er, dass es im Rennen bessere Möglichkeiten als zuletzt gibt. "In Valencia gibt es mehr Überholmöglichkeiten als in Oschersleben. Vor allem in der ersten, der sechsten und der letzten Kurve sehe ich gute Chancen für erfolgreiche Überholmanöver." Auch Farfus ist für seine beherzten Zweikämpfe bekannt. In Valencia peilt der Brasilianer wieder ein Ergebnis in den Top 5 an. "Ich mag Valencia als Stadt, weil die Menschen eine fast lateinamerikanische Mentalität haben - beinahe wie in meiner Heimat Brasilien."

"Auch der Kurs gefällt mir sehr gut. Hier hatte ich die Möglichkeit, für BMW ein Formel-1-Auto zu testen. Deshalb habe ich die Strecke für immer in mein Herz geschlossen. Mit den ganzen Tribünen, die den Kurs umschließen, hat man das Gefühl, in einem Stadion unterwegs zu sein", beschreibt Farfus. In der Teamwertung liegt RBM auf dem achten Platz und hat auf das dichte Mittelfeld schon einige Zähler Rückstand. Zwei Rennen stehen noch aus und man will die Debütsaison in der DTM versöhnlich abschließen.

"Wir kennen auch diesen Kurs aus WTCC-Zeiten sehr gut. Die Strecke ist die vielleicht sensibelste im DTM-Kalender, was das Zusammenspiel von Asphalttemperatur und Performance der Autos angeht", weiß Teamchef Bart Mampaey aus Erfahrung. "Ich erwarte ein anspruchsvolles Wochenende, in dessen Verlauf wir eine Menge über die Veränderungen zu lernen haben, denen die Strecke vom Vormittag bis zum Nachmittag unterliegt - also vom Freien Training bis zur Qualifikation."

"Mein Team wird sein gesamtes Wissen und alle Erfahrung in die Waagschale werfen, um unseren Fahrern das bestmögliche Auto zur Verfügung stellen zu können. Hoffentlich gelingt es uns, ein Rennen vor dem Saisonende noch einmal viele Punkte mitzunehmen."

Fotoquelle: xpbimages.com

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