Gary Paffett hofft darauf, dass seine Crew über Nacht ein Heilmittel findet

DTM 2012

— 29.09.2012

Paffett: Doppeltes Unglück ist halbes Leid

Der Meisterschaftsführende hofft, dass sein Auto zumindest im Rennen für eine vordere Position gut ist - Haug will die Flinte nicht ins Korn werfen

Bislang war es Bruno Spengler, der in der DTM den Ruf hatte, auf der Zielgeraden zur Meisterschaft ins Straucheln zu geraten. Doch genau das könnte seinem Mercedes-Konkurrenten Gary Paffett nun passieren: Am Samstag in Valencia machte der Brite noch das Beste aus einem an allen Ecken und Enden rutschenden C-Klasse Coupé und fuhr im Qualifying auf Rang 16. Dennoch bedeutet das Aus im zweiten Abschnitt eine massive Enttäuschung für den Tabellenführer, der sich noch vor der Sommerpause keinen Wackler leistete.

Für Paffett gibt es nur wenig Erfreuliches zu vermelden: "Zum Glück hatte mein Konkurrent in der Meisterschaft, Bruno Spengler, auch kein gutes Qualifying." Doppeltes Unglück ist also halbes Leid? Der Frust sitzt beim Mercedes-Star dennoch tief: "Heute im Freien Training und auch im Qualifying war die Balance meines Autos gut. Leider fanden wir im Qualifying auf neuen Reifen nicht genügend Grip", erklärt er, warum er noch hinter Audi-Dame Rahel Frey zurück war.

Paffett schürt den Optimismus: "Heute Nacht müssen wir die Daten analysieren, aber ich bin zuversichtlich, dass unser Tempo im Rennen stärker sein wird", hofft er auf eine kleine Wunderheilung bei Mondschein. "Und mit einer guten Strategie kann es morgen noch nach vorne gehen." Zweifelsohne wird das jedoch schwierig, schließlich steht vor Paffett mit Robert Wickens nur ein einziger Markenkollege, der galant die Tür aufmachen wird, wenn der Mann aus Bromley anrauscht.

Das weiß auch Norbert Haug: "Alles andere als ein idealer Startplatz für unseren Tabellenführer", bemerkt der Mercedes-Motorsportchef. "Wir fanden heute mit keinem unserer Autos den richtigen Grip und werden versuchen, die Abstimmung für das Rennen morgen besser zu machen." Haug gibt sich kämpferisch, schließlich hat sich seine Marke schon in Zandvoort von einem schlechten Samstag rasch erholt: "Gary ist bekanntlich ein Kämpfer vor dem Herrn und aufgeben gibt es bei ihm und uns sowieso nicht."

Fotoquelle: Daimler

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