Adrien Tambay und Mattias Ekström umrahmten heute den Sieger Farfus

DTM 2012

— 30.09.2012

Audi: Tambay und Ekström fahren aufs Podium

Für die Audi-Mannschaft war der vorletzte Saisonlauf in Valencia mit Erfolg verbunden: Zwar gelang den Ingolstädtern der Sieg nicht, allerdings fuhren sowohl Adrien Tambay als auch Mattias Ekström aufs Podium und trugen damit maßgeblich dazu bei, dass Audi in der Herstellerwertung den bisherigen Spitzenreiter Mercedes überholte, der in Südspanien das ganze Wochenende nicht zurechtkam.

"Ich bin sehr glücklich, das geschafft zu haben, denn darauf habe ich schon seit Jahren gewartet", freut sich Tambay, Sohn des ehemaligen Formel-1-Fahrers Patrick Tambay, nach dem Rennen. "Man arbeitet immer dafür, irgendwann auf dem Podium zu stehen, egal in welcher Rennserie." Für Tambay ist es die erste Saison in der DTM. Zuvor ging der junge Franzose vor allem in der Formel 3, Formel Renault und GP3 an den Start.

Dementsprechend groß ist die Freude beim 21-Jährigen: "Hier in meinem ersten Jahr in der DTM durch den zweiten Platz auf dem Podium zu stehen, auf so einer anspruchsvollen Strecke, bei so einer Leistungsdichte, das ist schon unglaublich. Auch wenn ich im gestrigen Qualifying schon ein gutes Gefühl hatte, habe ich nicht damit gerechnet, das heute so umsetzen zu können. Letztendlich habe ich es geschafft und keine Fehler gemacht. Von daher war es eine gute Belohnung für mich und das ganze Team."

Am Qualifying am Samstag hatte Tambay bereits mit Startplatz vier geglänzt. Im Rennen war er dann voll darauf fokussiert, keinen Fehler zu machen, auch wenn das nicht immer leicht fiel: "Im ersten Rennabschnitt habe ich mich einfach nur darauf konzentriert, was vor mir geschieht und habe mir keine großen Gedanken über andere Dinge gemacht", so Tambay. "Ich habe einfach Runde für Runde abgespult und wie verrückt angegriffen. Wenn man dann 26 Runden vor Schluss immer noch in einer so guten Position ist, dann beginnt man schon, darüber nachzudenken, dass ein solches Ergebnis möglich sein könnte."

Dann sei es vor allem wichtig, nicht unkonzentriert zu werden und weiterhin alles zu geben: "Am Ende muss man konzentriert bleiben und weiter angreifen, sonst schleichen sich Fehler ein. Diese habe ich vermieden, das war gut."

Am Ende lag Tambay vor dem "alten Hasen" der DTM, Mattias Ekström, der immerhin zwei Titel auf seinem Konto hat: "Als ich ihn im Spiegel hinter mir sah, dachte ich schon 'Verdammt, jetzt muss ich Gas geben!', denn er schenkt einem nichts", schildert Tambay, der sich mit Ekström gut versteht: "Ich mag Matthias sehr, wir haben einen guten Draht zueinander und er hat mir oft geholfen. Als ich ihn im Spiegel sah, gab ich alles und erkannte dann, dass er nicht weiter aufschloss. In der letzten Runde nahm ich es dann easy und bin jetzt stolz und glücklich, der beste Audi-Fahrer zu sein."

Ekström selber war angesichts seines achten Startplatzes mit dem Rennausgang zufrieden und gibt zu, dass zum Podiumsplatz auch eine gewisse Portion Glück gehörte, profitierte er doch vom Ausfall seines Markenkollegens Edoardo Mortara: "Ich war mit dem Auto schon zufrieden heute, denn wir haben große Schritte gemacht", so der Schwede. "Mein Ingenieur hat die Balance des Autos gut in den Griff bekommen."

mvalencia|||||pb¿Ekström weiter: "Leider sind wir von relativ weit hinten gestartet, weshalb Position drei letztendlich okay ist. Platz vier wäre schon verdient gewesen, aber Edoardo (Mortara; Anm. d. Red.) hatte glaube ich einen technischen Defekt - Pech und Glück ereilen uns alle mal, Pech hatte ich auch schon häufiger. Am Ende des Jahres gleicht sich das alles aus, denke ich. Im Großen und Ganzen freue ich mich über den Pokal."

Fotoquelle: xpbimages.com

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