Für die Mechaniker gab es am Auto von Gary Paffett nichts zu reparieren

DTM 2012

— 30.09.2012

Katastrophen-Sonntag verdammt Paffett zum Siegen

Für den Tabellenführer hielt Valencia wenig Erfreuliches parat: Nach einem Startcrash und qualvollen 28 Runden steht Paffett im Saisonfinale unter Druck

Gary Paffett und das DTM-Rennen in Valencia, das passte so gar nicht zusammen. Nach einem verpatzten Qualifying lief es für den in der Meisterschaft führenden Briten auch am Sonntag nicht. In der ersten Kurve krachte der Mercedes-Star bei einem optimistischen Manöver mit Joey Hand zusammen und beschädigte sich sein Auto, anschließend kassierte er dafür eine Boxenstopp-Strafe und fiel schließlich mit einem havarierten Boliden aus. "Natürlich bin ich enttäuscht", hadert Paffett.

Auf die Situation unmittelbar nach dem Start hat er seine Sicht der Dinge: "Joey hat zu früh gebremst, um Bruno (Spengler, Anm. d. Red.) vorbeizulassen", vermutet er im 'Ersten' teamtaktisches Fahren bei BMW. "Da war eine Lücke, er ist herübergekommen und hat die Tür zugemacht", erklärt der Brite, der noch 28 Runden lang auf verlorenem Posten weiterkämpfte, obwohl sein havariertes Auto längst nicht mehr konkurrenzfähig war.

Der 31-Jährige sieht Positives nur darin, dass Spengler die Chance verpasste, in der Gesamtwertung an ihm vorbeizuziehen und vor dem letzten Rennen noch drei Punkte zurückliegt: "Nach einem sehr schwierigen Wochenende führen wir die Tabelle weiter an." Sehr viel länger will sich Paffett nicht mit dem Pannen-Trip nach Valencia beschäftigen. "Jetzt heißt es, dieses Wochenende schnell abzuhaken und nach vorne zu blicken", fordert er mit Blick auf das Saisonfinale in Hockenheim.

Dort gewann Paffett Ende April den ersten Saisonlauf. "Beim Auftaktrennen haben wir mit einem Doppelsieg bewiesen, dass unser C-Coupé in Hockenheim sehr schnell ist", unterstreicht er. Allerdings wartet Paffett nun schon seit dem dritten Rennen in Brands Hatch auf einen ersten Platz. Sollte der Spengler im Badischen gelingen, wäre der Kanadier der neue DTM-Champion. Paffett muss also gewinnen, um aus eigener Kraft Meister zu werden - eine Bürde.

Fotoquelle: xpbimages.com

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