Mattias Ekström hat mit der Titelentscheidung 2012 nichts zu tun

DTM 2012

— 08.10.2012

Titelkampf: Ekström setzt auf Paffett

Showdown in Hockenheim: Audi-Pilot Mattias Ekström über das Duell um den DTM-Titel - Bruno Spengler mit besserem Auto, Gary Paffett mit besseren Chancen

Beim letzten Saisonlauf der DTM am vorletzten Oktober-Wochenende in Hockenheim wird die Entscheidung um den Titel fallen. Der aktuell in der Gesamtwertung führende Gary Paffett (Mercedes) hat nur noch drei Zähler Vorsprung auf seinen langjährigen HWA-Teamgefährten Bruno Spengler (BMW). Mit Außenseiterchancen geht Mercedes-Mann Jamie Green in das letzte Rennen des Jahres. Der Sieger des Finalrennens 2011 hat allerdings 18 Zähler Rückstand auf seinen Markenkollegen Paffett.

Die drei besten Audi-Vertreter Mike Rockenfeller, Mattias Ekström und Edoardo Mortara können im Titelkampf nichts mehr ausrichten. Alle drei haben nicht einmal mehr rechnerische Chancen. Sie können somit entspannt (aber natürlich auch enttäuscht) in das Saisonfinale in Hockenheim gehen. "Ich habe in Valencia sehr viel gelernt", schildert Ekström seine Erkenntnisse aus dem vergangenen Rennen in Spanien.

"Es zeichnet sich in den vergangenen vier Rennen ein gewisses Muster ab. Leider konnte ich das bislang nicht in die entsprechenden Resultate umsetzen. Aber es gibt ja noch ein Rennen", meint der Schwede, der in dieser Saison dreimal als Dritter auf dem Podest stand, aber keinen einzigen Laufsieg feiern durfte. "In Valencia haben wir das Setup zwischen Qualifying und Warmup und anschließend vor dem Rennen immer weiter verändert. Mein Auto war nicht plötzlich im Rennen schnell, sondern es war das Ergebnis der Arbeit."

"Sicher ist, dass wir das nötige Renntempo für Siege haben. Das Problem ist, dass wir noch mehr Zeit im Qualifying finden müssen. Wenn uns das gelingt, dann werden wir in Hockenheim sehr konkurrenzfähig sein", sagt der zweimalige DTM-Champion. Beim Saisonauftakt 2012 an gleicher Stelle hatte Audi vor allem im Rennen im Vergleich zu Mercedes nicht allzu gut ausgesehen. Das soll beim abschließenden Lauf des Jahres anders sein. Der Audi A5 DTM hat sich seit Jahresbeginn im Bereich Kinematik erheblich verändert.

"In Hockenheim werde ich natürlich nicht im Zentrum des Interesses stehen", meint Ekström. "Es geht dort um den Titelgewinn. Ich habe schon seit dem Saisonstart gesagt, dass Gary es in der Hand hat. Ich glaube immer noch daran. BMW sah in den vergangenen Rennen oft stärker aus, aber ich kenne Gary. Der ist wirklich stark, und ich bin sicher, dass er es stilvoll zu Ende bringen wird." Sein Geld auf Green würde Ekström nur setzen, weil "man damit am meisten Kohle machen kann".

Fotoquelle: DTM

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