Jubelt er wieder? Farfus schaffte in Valencia den DTM-Durchbruch

DTM 2012

— 16.10.2012

RBM-BMW: Auf die Kür folgt die Kür

Augusto Farfus kann die Saison nach seinem Rennsieg schon jetzt als Erfolg verbuchen - Andy Priaulx hofft auf einen Muntermacher für die Winterpause

Die DTM-Premierensaison des Augusto Farfus kann nur versöhnlich enden: Mit dem Sieg in Valencia hat der Brasilianer wesentlich mehr erreicht, als man ihm im Vorfeld zugetraut hatte - entsprechend entspannt geht er das Finale an: "Ich freue mich darauf, nach Hockenheim zurückzukehren. Ich mag die Strecke. Am meisten aber hat mich im April die große Unterstützung der Fans dort beeindruckt", meint Farfus. Eine Portion Gelassenheit hat wohl noch keinem Rennfahrer geschadet.

Aber auch Vorfreude schwingt in der Stimme des Ex-Stars der Tourenwagen-Weltmeisterschaft (WTCC) mit: "Hockenheim wird hoffentlich das perfekte Finale einer für uns großartig verlaufenen Saison. Wir haben aus dem ersten Rennen dort unsere Lehren gezogen und viel gelernt", gibt Farfus zu bedenken. In der Fahrerwertung belegt der 29-Jährige den achten Rang und kann sich theoretisch noch auf Platz sechs verbessern. "Dieses Wissen wird entscheidend sein", so Farfus mit Blick auf ein gutes Resultat in Hockenheim.

Für Andy Priaulx geht es nach einigem Pech in seinem ersten DTM-Jahr darum, ein Erfolgserlebnis mit in den Winter zu nehmen. Da ist der Schauplatz des Auftaktes ein gutes Omen, glaubt der Brite: "Hockenheim war eines meiner besten Rennen in diesem Jahr. Ich hoffe, dass ich an die dort gezeigte Leistung anknüpfen und die Saison zu einem guten Abschluss bringen kann. Die Strecke kommt meinem Fahrstil entgegen", so der RBM-Pilot, der im Badischen als Sechster sein bestes Resultat feierte.

Seit Lauf Nummer acht wähnt sich der 37-Jährige im Aufwind: "Wir haben in Oschersleben einen großen Schritt nach vorn gemacht, und auch in Valencia konnten wir uns verbessern. Deshalb bin ich zuversichtlich, dass uns das auch beim Finale gelingt", gibt sich Priaulx optimistisch und zieht ein gespaltenes Fazit. "Rückblickend betrachtet war mein erstes Jahr in der DTM ziemlich hart, aber wir haben sehr gute Ansätze gezeigt. Darauf möchte ich aufbauen." Klingt nach einer weiteren Saison.

Bart Mampaey will den letzten Lauf des Jahres genießen: "Nach unserem guten Abschneiden in Valencia sehe ich der Aufgabe in Hockenheim relativ entspannt entgegen. Selbstverständlich werden wir unser Bestes versuchen, aber wir können das Rennen sehr viel befreiter angehen", meint der Teamchef, der mit seiner Truppe alle Erwartungen erfüllt und gute Erinnerungen an Hockenheim hat. "Hoffentlich können wir für ein weiteres Highlight sorgen", blickt Mampaey voraus.

Fotoquelle: xpbimages.com

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