Bruno Spengler war der strahlende Sieger des DTM-Finale in Hockenheim

DTM 2012

— 27.10.2012

Spengler: "Meister zu sein ist einfach nur geil"

Der frischgebackene DTM-Champion Bruno Spengler spricht über die Meisterparty und über eine besondere SMS, die er vor dem Finalrennen erhalten hat

Am vergangenen Sonntag schrieb Bruno Spengler eine Art Motorsport-Märchen. Nach mehreren vergeblichen Anläufen mit Mercedes wurde er gleich im ersten Jahr mit Rückkehrer BMW Champion in der DTM. Die Eindrücke vom Finalrennen in Hockenheim lassen ihn auch mit einigen Tagen Abstand noch nicht los: "Meister zu sein ist einfach nur geil. Es ist das erste, an das ich denke, wenn ich morgens aufwache", verrät Spengler der 'Bild'.

Nach dem anstrengenden Rennen in Hockenheim folgte für den Kanadier eine nicht weniger anstrengende Meisterfeier. "Mittlerweile kann ich auch wieder schlafen. Gefeiert wurde ordentlich und sehr lange", sagt Spengler, der sich jedoch nur eine kleine Verschnaufpause gönnen wird und schon bald wieder im Auto sitzen möchte. "Ich bin süchtig nach dem Adrenalin. Nach zwei Wochen, ohne im Rennwagen zu sitzen, drehe ich durch", meint Spengler.

Der Titelgewinn in Hockenheim kam für den 29-Jährigen nicht aus heiterem Himmel. "Wir haben immer an uns geglaubt", sagt Spengler, der jedoch zugeben muss: "Aber drei Titel auf einmal nach 23 Jahren, das ist schon historisch." Neben der Fahrermeisterschaft gewann BMW auch die Hersteller- und mit Schnitzer die Teamwertung. Vor dem Rennen meldete sich übrigens ein besonderer Glücksbringer per SMS bei Spengler: "Robert Ravaglia, der letzte BMW-Champion, hat mir vor dem Finale in Hockenheim eine SMS geschrieben, dass ich es packen werde", verrät Spengler.

In der kommenden Saison rechnet der Kandier mit harter Gegenwehr von Audi und Mercedes: "Die Konkurrenz wird im Winter nicht schlafen, außerdem bekommen wir zwei neue Fahrer ins Team. Es wird spannend. Aber ich bin ehrgeizig und hungrig und will noch viele Titel holen." Die Veränderungen im Rennkalender, das Showrennen in München wird durch einen Meisterschaftslauf in Moskau ersetzt, sieht Spengler mit einem lachenden und einem weinenden Auge: "München war mein Heimrennen. Ich finde es traurig, dass es aus dem Programm genommen wurde. In Moskau war ich noch nie. Aber gut, dass sich die DTM international ausbreitet."

Fotoquelle: BMW

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