Platz zehn in Hockenheim war für Vietoris ein versöhnlicher Saisonabschluss

DTM 2012

— 29.10.2012

Vietoris: "Viel besser hätte es nicht laufen können"

HWA-Pilot Christian Vietoris blickt zufrieden auf seine zweite DTM-Saison zurück, in der er drittbester Mercedes-Pilot wurde

Ende der vergangenen Saison fasste Christian Vietoris den Entschluss, seine Karriere im Formelsport vorerst zu beenden und sich ganz auf die DTM zu konzentrieren. Als Dank dafür beförderte ihn Mercedes ins HWA-Team, wo der 23-Jährige auch maßgeblich in die Entwicklung des neuen C-Coupé eingebunden war. Auf die Frage, wie er seine zweite DTM-Saison bewerten würde, sagt Vietoris gegenüber 'Motorsport-Total.com': "Durchwachsen. Ich habe sehr gut angefangen und ein gutes Auto gehabt."

Der Saisonauftakt in Hockenheim verlief vielversprechend. Vietoris wurde Vierter uns schien damit die in ihn gesetzten Erwartungen zu erfüllen. Das gute Resultat von Hockenheim konnte der Gönnersdorfer im weiteren Saisonverlauf nicht mehr bestätigen. Es folgte noch ein sechster Platz in Brands Hatch und ein achter Platz am Norisring, aber bei den anderen Rennen blieb Vietoris bis zum Saisonfinale ohne Punkte. Mit Rang zehn verabschiedete sich der 23-Jährige in Hockenheim aus der Saison.

"In der Teamwertung sind wir jetzt Zweiter, in der Herstellerwertung Zweiter. Das ist natürlich nicht das, was wir wollten", erklärt Vietoris. "Für mich selber ziehe ich ein ganz positives Fazit. Ich habe mich als drittbester Mercedes etabliert dieses Jahr. Das war das Mindestziel. Im kommenden Jahr will ich unsere Speerspitzen Jamie und Gary dann auch angreifen."

Vietoris geht davon aus, dass er auch im kommenden Jahr für Mercedes in den DTM fahren wird: "Ich gehe nicht davon aus, dass ich mir Sorgen machen muss. Drittbester Mercedes - viel besser hätte es im zweiten Jahr nicht laufen können", meint Vietoris. "Wir haben noch Potenzial, uns zu steigern."

"Als Erfolgsrezept für die Zukunft nimmt sich der Gönnersdorfer die "Eichhörnchentaktik" vor: "Immer Punkte mitnehmen, das wird sich am Ende der Saison lohnen", so Vietoris. "Es ist besser, einen fünften Rang nach Hause zu fahren als einen vierten zu attackieren und am Ende Siebter oder Achter zu werden."

Fotoquelle: xpbimages.com

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