DTM 2012

— 11.11.2012

Anbeißen erwünscht: Angelt sich Audi Green?

Der Mercedes-Pilot soll kurz vor einer Vertragsunterschrift stehen und könnte damit das schon jetzt wild rotierende Fahrerkarussell weiter auf Touren bringen

Mit dem erfolgreichen Comeback von BMW ist die DTM nicht nur sportlich spannender geworden, auch der Fahrermarkt hat im Wettbewerb dreier Marken eine neue Dynamik erfahren. Die ehemaligen Platzhirsche Audi und Mercedes scheinen personell aufrüsten zu wollen, um die Münchener zu bändigen. Offenbar steht der Meisterschafts-Dritte Jamie Green kurz vor einem Wechsel nach Ingolstadt. Dazu halten sich bereits dementierte Gerüchte, Timo Scheider könnte im Winter den umgekehrten Weg antreten.

Wie diverse Medien übereinstimmend berichten, soll Green einen mehrjährigen Vertrag unterzeichnen. Für den Briten wäre dieser Schritt logisch: Bei Mercedes stand er vor seiner Rückkehr zur Topform Ende 2011 kurz vor dem Rauswurf, gegen seinen Landsmann Gary Paffett wirkt er mit identischem Material häufig unterlegen. Auch Audi muss Interesse an einem Piloten haben, der acht DTM-Läufe für sich entschied und in acht Jahren sieben Mal unter den Top 6 der Gesamtwertung zu finden war.

Schließlich braucht der A5 wieder Stars hinter dem Steuer: Nachdem Rahel Frey und Miguel Molina wohl eher keine Zukunft in der DTM haben, scheint Mattias Ekström kurz vor einem Wechsel zu BMW zu stehen. Jens Marquardt jedenfalls quält sich nach der Erfolgssaison bereits durch Berge von Bewerbungen für seine Abteilung: "Es ist eine schöne Situation, dass so viel Interesse an uns besteht und wir uns das in Ruhe anschauen können", sagt der Motorsport-Direktor.

Wo Green bei Audi im Falle eines Wechsels unterkommt, scheint unklar. Abt wäre wohl die erste Anlaufstelle, allerdings war das etablierte Team zuletzt nicht mehr die Speerspitze der Audi-Phalanx. Platz schaffen ließe sich auch bei Phoenix, bei Rosberg hingegen wird es eng. Für Teamchef Arno Zensen gibt es derzeit keinen Grund, die erfolgreiche Fahrerpaarung Edoardo Mortara und Filipe Albuquerque zu verändern - es sei denn, einer der beiden räumt freiwillig seinen Platz.

Mit Scheider ranken sich nach einer verkorksten Saison um einen weiteren Audi-Star unablässig Abschiedsgerüchte. Der Weg des 33-Jährigen soll in Richtung Mercedes führen, das ebenfalls nach Prominenz im Fahrerkader lechzt. Schließlich ist mit David Coulthard ein PR-Zugpferd zurückgetreten, die Zukunft Ralf Schumachers ist ungewiss. Die Personalien Nick Heidfeld und Adrian Sutil sind bislang nur Spekulation. Scheider hatte seinem bisherigen Arbeitgeber via 'Facebook' aber bereits seine 100-prozentige Loyalität zugesagt.

Fotoquelle: xpbimages.com

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