Ralf Schumacher bleibt der DTM für mindestens eine weitere Saison erhalten

DTM 2013

— 19.02.2013

Mercedes schafft Fakten: Schumacher bleibt, Kubica sagt ab

Es kommt Licht ins Dunkel der Personalplanung: Der Ex-Formel-1-Pilot erhält einen neuen Vertrag, der Pole hat offenbar aus freien Stücken verzichtet

Lange ließ Mercedes beim Thema Fahrerkader für die kommende DTM-Saison nichts von sich hören, am frühen Dienstagnachmittag jedoch ging es Schlag auf Schlag. Ralf Schumacher wird seine Karriere fortsetzen und 2013 seine insgesamt sechste Saison in der Serie bestreiten. Eine entsprechende Meldung von 'bild.de' bestätigte ein Konzernsprecher. Der neue Vertrag des früheren Formel-1-Piloten läuft demnach über ein Jahr. In welchem Team Schumacher fährt, wurde bisher nicht bekannt.

Toto Wolff zeigt sich zufrieden mit der Verpflichtung und hofft, dass der 37-jährige Routinier die Stuttgarter mit seinem Wissen aus fast zwei Jahrzehnten Motorsport unterstützt. "Wir haben uns mit Ralf auf einen Ein-Jahres-Vertrag einigen können und sind sehr glücklich, dass er uns mit seiner Erfahrung weiterhelfen wird", zitiert 'bild.de' den neuen Mercedes-Motorsportchef. Sportlich hatte Schumacher in der DTM bislang nur selten geglänzt, ein zweiter Rang in Spielberg 2011 war das höchste der Gefühle.

Trotz eines vielversprechenden Probelaufs wird Robert Kubica nicht in ein C-Klasse Coupé klettern: "Er war bei seinem Test in Valencia sehr schnell unterwegs", bestätigt Wolff und fügt an: "Aber er sieht seinen Weg leider woanders." Das klingt danach, als hätte Mercedes gerne mit dem Polen zusammengearbeitet, für den aktuell nur ein Engagement in der neu geschaffenen Rallye-Europameisterschaft (ERC) im Raum steht. Denkbar ist auch, dass Kubica nach seinem schweren Rallye-Unfall noch nicht fit genug ist.

Insgesamt scheinen nun fünf Plätze bei Mercedes vergeben zu sein. Vizemeister Gary Paffett ist gesetzt, die Nachwuchspiloten Christian Vietoris, Robert Wickens und Roberto Merhi dürfen sich nach Testeinsätzen mehr als berechtigte Hoffnungen machen. Mit der Schumacher Unterschrift bleibt - sofern die Marke mit dem Stern tatsächlich ihr Aufgebot auf sechs Autos zurückschrauben sollte - nur noch ein Cockpit. Als heißer Kandidat gilt der Spanier Daniel Juncadella, amtierender Meister der Formel-3-Euroserie.

Fotoquelle: xpbimages.com

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