In Moskau wird man wohl auf der 2,5 Kilometer langen Kurzanbindung fahren

DTM 2013

— 13.02.2013

Moskau: Viel Spektakel auf der Kurzanbindung?

Wie in Brands Hatch: Die Macher der DTM erwägen ein Rennen auf der Kurzanbindung des Moskau Raceway - Diskussionen von ITR und DMSB dauern an

Die DTM wagt in der bevorstehenden Saison 2013 den Schritt auf neues Terrain. Anfang August gastiert die deutsche Serie auf dem Moskau Raceway, der sich rund 80 Kilometer von der russischen Hauptstadt entfernt befindet. Um die hiesigen Fans schon einmal auf den Event einzustimmen, statteten die Audi-Piloten Mattias Ekström und Edoardo Mortara dem Roten Platz in der vergangenen Woche einen Besuch ab. Eindrücke von der Strecke sammelten die beiden nicht.

"Die Strecke wird für uns alle neu sein, deshalb kann man dazu noch nicht viel sagen", so Mortara nach seinem ersten Russland-Besuch. "Aber nachdem, was ich bei diesem kurzen Besuch erlebt habe, bin ich mir sicher, dass das Rennen ein voller Erfolg werden wird. Die Leute sind ganz offensichtlich sehr motorsportbegeistert." Um die Begeisterung noch weiter anzuheizen, denken die DTM-Macher über einen Start auf der Kurzanbindung der Strecke nach. Sie soll mehr Spektakel bieten.

Ähnlich wie in Brands Hatch, wo die DTM seit vielen Jahren auf der kurzen Indy-Variante fährt, will man womöglich auch in Russland viele Runden auf einem verkürzten Kurs drehen. Die Gesamtlänge des Moskau Raceway beträgt gut vier Kilometer, die Kurzanbindung hat nur 2,5 Kilometer. Die Strecke knickt kurz nach der Mercedes-Arena links ab und lässt die gesamte Westschleife des Kurses aus. Auf einer langen Geraden würden die DTM-Autos in Richtung letzter Kurve fliegen - mit Topspeed 260 km/h. Dort sollte Überholen möglich sein.

Insgesamt würde das Layout der kurzen Variante gewisse Elemente der Rennstrecken von Spielberg und Hockenheim vereinen. Für die Fans des DTM-Rennens in Moskau hätte die Wahl der Kurzanbindung zur Konsequenz, dass es nur Sitzplatz-Trbünen gäbe. Die riesige Naturtribüne an der Westschleife wäre dann nicht zugänglich. Endgültig entschieden wurde über die Moskau-Streckenvariante bislang noch nicht. Dies soll in den kommenden Wochen in Gesprächen zwischen ITR, Herstellern und DMSB geschehen.

Fotoquelle: BMW AG

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