Unterschiede behalten, Gemeinsamkeiten schaffen: Das DTM-Rezept geht auf

DTM 2013

— 08.02.2013

Sparkurs wird belohnt: DTM trotz Eurokrise solide

Die Serie ist nach dem BMW-Einstieg weit davon entfernt, um die Existenz zu bangen - Spagat zwischen Freiräumen und Einheitsbauteilen als Schlüssel

Kosten sparen ist die Devise in fast allen Kategorien im Motorsport. Die DTM schreibt sich gerne das Prädikat "Premium" auf die Fahne, ist aber seit jeher bemüht, in wirtschaftlicher Hinsicht mit gutem Beispiel voranzugehen. Die Aufgabe, den Geldbeutel zu schonen, ist eine Gratwanderung. Schließlich wollen die Verantwortlichen einerseits den Herstellern genügend Freiräume für eine Marketingplattform lassen, andererseits dafür sorgen, dass sie sich langfristig engagieren und die Serie attraktiv bleibt.

Und zwar auch dann, wenn die Wirtschaft kriselt. Aktuell scheint die DTM den Härtetest zu überstehen, schließlich erkennt Hans-Werner Aufrecht keinen Einfluss flauer Konjunktur auf den Sport: "Im Moment können oder dürfen wir das verneinen, wir haben großen Zuspruch von den Zuschauern. Wir sind auch nicht unglücklich über die Sponsorensituation", so der Chef des DTM-Dachverbandes ITR im Gespräch mit 'speedweek.de'. Den "Überlebenskampf" erklärt er mit dem BMW-Einstieg für beendet.

Das Rezept gegen steigende Kosten sind allen voran Einheitsbauteile. "Man muss trotzdem versuchen, den Herstellern gewisse Dinge zu belassen, in denen ihre Kernkompetenz liegt", so Aufrecht weiter. Er nennt die Aerodynamik und den Motor als Beispiele. Trotzdem will die DTM weiter sparen. Nur noch ein Ersatzaggregat pro Hersteller und Getriebe mit doppelter Laufleistung sind mögliche Szenarien, um Budgets zu reduzieren und den Einstieg etwa für japanische Marken noch attraktiver zu machen.

Fotoquelle: Daimler

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