Wenig Auslauf für viele Pferdestärken: Strecke im Münchener Olympiastadion

DTM 2013

— 18.03.2013

Münchener Showevent: "Nicht mehr zeitgerecht"

Offenbar gab es zahlreiche Beschwerden über das DTM-Gastspiel im Olympiastadion, die Lokalpolitik war mit dem wirtschaftlichen Ertrag unzufrieden

Das DTM-Showevent im Münchener Olympiastadion ist seit der Veröffentlichung des Kalenders für die Saison 2013 Geschichte. Zwei Jahre lang gastierte die Serie für K.O.-Duelle auf einer Bonsai-Bahn in der früheren Spielstätte des FC Bayern. Während der DTM-Dachverband ITR und die Geschäftsführung des Olympiaparks den Grund darin sehen, dass aus der Veranstaltung kein regulärer Wertungslauf mit Meisterschaftspunkten geworden ist, denken Lokalpolitiker anders über die Maßnahme.

Gegenüber 'münchen.tv' erklärt Dieter Reiter: "Es gab durchaus zahlreiche Beschwerden und ich finde es auch nicht mehr zeitgerecht, dass im Olympiapark Autorennen stattfinden", sagt der Münchener Wirtschaftsreferent und zeigt sich mit dem Erfolg des DTM-Showevents insgesamt unzufrieden: "Der zweite Grund ist, dass auch kein wirklich echter Beitrag für den Olympiapark herausgesprungen ist. Das war auch nicht der große finanzielle Bringer", klagt Reiter über die Veranstaltung.

2012 kamen 45.000 Zuschauer ins Stadion. "Wir sind immer froh gewesen, wenn wir eine schwarze Null geschrieben haben", so Reiter weiter. Olympiapark-Geschäftsführer Ralph Huber äußert im Gespräch mit 'münchen.tv' eine andere Meinung: "Man darf das ganze Thema nicht immer nur unter einem rein wirtschaftlichen Aspekt sehen, sondern auch das Thema Medienübertragung. Das ist das viel wichtigere gewesen." Es ginge darum, sich Inhalte zu suchen, die für weltweite Aufmerksamkeit sorgen.

Die sollen dem Olympiapark nun die X-Games, das Weltfest der Trendsportarten, bringen. Ende Juni sind dann wieder motorosierte Sportler unterwegs, nämlich Motocross-Piloten. Huber ist das ein Dorn im Auge: "Da sind wir wieder bei dem Bereich Motorsport unter offenem Himmel im Olympiapark. Das halte ich nicht für den richtigen Weg", zeigt sich der SPD-Politiker skeptisch und fordert, die Sache langfristig zu überdenken. Allerdings bleiben dem Stadtrat keine vernünftigen Alternativen, sonst droht eine Vertragsstrafe.

Fotoquelle: BMW

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