Hans-Werner Aufrecht hätte Ralf Schumacher gerne noch fahren sehen

DTM 2013

— 16.03.2013

Aufrecht bedauert Schumacher-Rücktritt: "Ein Verlust"

Der ITR-Chef hält den Ex-Formel-1-Fahrer für eines der prägenden DTM-Gesichter und freut sich darauf, künftig in anderer Funktion mit ihm zusammenzuarbeiten

Die Leistungen Ralf Schumachers in der DTM nur mit seinen zwei Podestplätzen, die er 2011 in Hockenheim und in Spielberg verbuchte, zu beziffern, würde ihm nicht gerecht. Der Ex-Formel-1-Pilot engagierte sich zu einer Zeit in der Serie, als die um ihr Überleben fürchtete. Das ist auch Hans-Werner Aufrecht nicht entgangen. Der Chef der DTM-Dachorganisation ITR begrüßt das aktive Karriereende des Mercedes-Stars nicht: "Ich bedauere den Abschied von Ralf Schumacher", so Aufrecht.

Allen voran seine Popularität bei den Fans hätte den 37-Jährigen zu einer Bereicherung für den Tourenwagen-Sport gemacht: "Er war in den letzten Jahren ein großer Publikumsliebling und eines der prägenden Gesichter der DTM", bestätigt Aufrecht die Außenwirkung des Namens Schumacher. Der ITR-Boss scheint zu wissen, was er an einem über den Motorsport hinaus prominenten Fahrer hatte: "Sein Rücktritt als Rennfahrer ist ein großer Verlust für die Serie." Allerdings wird Schumacher weiter an den Strecken zugegen sein.

Er wechselt ins Management des RSC-Mücke-Teams, bei dem er schon in der Vergangenheit erste sportliche Führungsaufgaben übernommen hat. "Zumindest kehrt er der DTM nicht ganz den Rücken und wird in seiner künftigen Rolle jungen Piloten wie Daniel Juncadella und Pascal Wehrlein mit seiner großen Erfahrung sicher eine große Hilfe sein", prognostiziert Aufrecht und glaubt an einen "wichtigen Ansprechpartner" innerhalb der DTM. Mercedes hatte das aktive Karriereende am Sonntag offiziell bekanntgegeben.

Fotoquelle: ITR

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