Der Konkurrenzkampf in der DTM könnte 2013 deutlich zunehmen

DTM 2013

— 30.03.2013

Neuer Zeitplan: "DTM spielt eine Vorreiterrolle"

Der neue Zeitplan in der DTM soll für neue Spannung an Rennwochenenden sorgen, gleichzeitig aber auch zur Kostensenkung beitragen: Was passiert künftig freitags?

DTM in neuem Gewand: Ab der kommenden Saison 2013 geht die beliebteste deutsche Tourenwagenrennserie mit einem neuen Zeitplan an den Start, von dem sich die Verantwortlichen mehr Spannung für Fans, Fahrer und Teams, aber auch eine weitere Senkung der Kosten versprechen. Die Einteilung an einem Rennwochenende ist in diesem Jahr straffer als bisher: Das Freie Training am Freitag entfällt und findet fortan samstags vor dem Qualifying statt, das um 14:40 Uhr startet. Rennstart ist sonntags um 13:30 Uhr. Der Freitag gehört - zumindest sportlich gesehen - ab sofort ausschließlich den Rahmenrennserien.

Speziell im Vorjahr sah sich die DTM von vielen Seiten Kritik ausgesetzt. Viele fanden die Rennwochenenden zu ereignislos, es mangelte an der nötigen Würze. Der neue Zeitplan soll dadurch mehr Spannung kreieren, dass sich Fehler und technische Probleme schneller auf ein Ergebnis auswirken können. Bislang stand den Teams in der Regel genug Zeit zur Verfügung, Probleme vom Freitag rechtzeitig auszumerzen.

"Der Erlebnischarakter eines Wochenendes muss gestärkt werden", betont Wolfgang Schattling, Direktor Motorsport für Kommunikation und Verwaltung bei Mercedes, worauf es künftig bei der DTM ankommen muss. In diesem Zusammenhang sollten sich alle Beteiligten überlegen, wie man zugunsten der Rennserie den nun trainingsfreien Freitag nutzen könnte.

"Wir müssen darüber nachdenken, was wir am Freitag machen können, aber wir sind natürlich zum Sparen angehalten - die DTM da eine Vorreiterrolle", weist Schattling darauf hin, dass man in finanzieller Hinsicht nicht jegliche Art von Event umsetzen könne. "Jeder im Haus muss zeigen, dass der Motorsport nicht nur mehr Geld ausgeben kann, sondern auch sein Niveau halten oder sogar Kosten senken kann. Ein Tag mehr oder weniger für ein großes Team, das macht schon etwas aus bei zehn Veranstaltungen."

Ähnlich sieht das Mercedes-Motorsportdirektor Toto Wolff, für den Kostensenkung ebenfalls von enormer Bedeutung ist. Das gestraffte DTM-Wochenende ist laut dem Österreicher eine gute Variante, weiteres Geld einzusparen: "Das wirtschaftliche Umfeld ist schwierig im Moment. Der Ansatz ist, es dem Fan in einer komprimierteren Variante tollen Motorsport zu liefern", sagt der Österreicher.

Fotoquelle: Audi

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