Adrien Tambay will wieder unter die Top 10 der Meisterschaft kommen

DTM 2013

— 20.04.2013

Teaminterne Rivalität würzt Tambays Saison

Der Franzose glaubt, dass es für Audi in der DTM noch schwieriger wird, weil BMW sein Aufgebot erweitert hat, und pflegt hohe Erwartungen an sich selbst

Audi hatte 2012 eine schwierige Saison zu meistern. Eine der positiven Überraschungen im Kader der Ingolstädter war zweifelsohne Neuling Adrien Tambay, der sich nach seinem Aufstieg aus der Renault-World-Series (WSbR) schnell mit dem A5 DTM anfreundete. In seinem zweiten Jahr in der Tourenwagen-Szene hofft der junge Franzose mit dem Nachfolgemodell RS 5 DTM auf besseres Material. "Es war im Winter die Aufgabe der Ingenieure, Lösungen auf den Tisch zu legen", sagt Tambay 'dtmlive.com'.

In der kalten Jahreszeit nahm der Sohn von Motorsport-Legende Patrick an der mit Elektroautos ausgetragenen Trophee Andros teil, um sich auf Schnee und Eis hinter dem Steuer fit zu halten. Als er vom motorsportlichen Winterausflug zurückkehrte, war von den Fortschritten durchaus entzückt: Die Testergebnisse in Barcelona und Hockenheim seien vielversprechend gewesen, meint Tambay, will angesichts technischer Neuerungen wie DRS und Option-Reifen den Stand der Dinge aber nicht beim Namen nennen.

Die neue Abt-Teampaarung mit Timo Scheider scheint Tambay zu schmecken. Obwohl er auf dem Papier 2012 an der Seite Rahel Freys unterwegs war, teilte er sich schon damals eine Box mit dem zweifachen DTM-Champion. "Für mich ändert sich nichts", sagt er und glaubt, eine Menge vom Audi-Routinier gelernt zu haben - auch wenn quasi mit vertauschten Rollen gespielt wurde. "Ich hatte eine gute Saison, er eine schlechte", weiß Tambay zu berichten. "Das lehrt mich etwas und es ist gesund, etwas Rivalität zu haben."

Diese Konkurrenzsituation scheint tatsächlich auf ein gewisses Etwas beschränkt, schließlich würde man sich auf der Strecke respektieren und abseits der Piste gemeinsame Unternehmungen planen, so Tambay, dessen Ehrgeiz dadurch nicht geschmälert ist: "In der vergangenen Saison habe ich es geschafft, mich zu steigern und die Chancen, die ich anfangs verpasst habe, wahrzunehmen", bilanziert Tambay mit Blick auf Rang zwei beim vorletzten Meisterschaftslauf in Valencia und Rang zehn in der Endabrechnung.

"Gar nicht so übel", findet der gebürtige Pariser, glaubt jedoch, dass es schwierig wird, das zu wiederholen. "Weil acht BMW am Start sind." Sich selbst sieht er unter größerem Erwartungsdruck, und zwar hausgemachtem. Gleichzeitig jedoch sei er auch als Mensch gereift, findet Tambay, der mehr Vorbereitungszeit genossen hat: "Ich bin ruhiger als im vergangenen Jahr, weil ich viel früher unterschrieben habe und die Leute um mich herum alle kenne. Wenn man gerade 22 Jahre alt geworden ist, zählt jede Saison."

Fotoquelle: Msp.lu

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