Die fehlende Haube bei Mattias Ekström ist nur ein Teil der Audi-Pech-Liste

DTM 2013

— 05.05.2013

Pechsträhne bei Audi

Von Timo Scheider bis Adrien Tambay kann heute jeder Audi-Pilot seine eigene Unglücksgeschichte erzählen

Bei Audi kam nach der gestrigen Pole-Position heute der herbe Rückschlag. Das Podium musste man der Konkurrenz von BMW und Mercedes überlassen und nur zwei Audi schafften den Sprung in die Punkte. Timo Scheider war als Sechster bester Audi und Rockenfeller musste sich mit Rang acht zufrieden geben.

"Wir können nicht zufrieden sein", so Audi-Rennleiter Dieter Gass. "Timo hat von seiner Seite aus, die Pole umgesetzt. Wir haben uns von dem Safetycar leider überraschen lassen und da ganz offensichtlich nicht die richtige Entscheidung getroffen." Anstatt den Audi Piloten gleich reinzuholen, wurde er erst eine Runde später abgefertigt. Abt Teamchef Hans-Jürgen Abt erklärt: "Wir hatten über das Fernsehen das brennende Auto gesehen. Deswegen haben wir ihm zu spät gefunkt und so ist er vorbeigefahren."

Doch auch sonst wollte es bei Audi nicht klappen. "Wir hatten zu Beginn eine Reihe von Zwischenfällen", erzählt Gass weiter. "Die Haube bei Ekström, der Wagen von Tambay und der Platten bei Molina. Das ist schon eine recht lange Liste." Später folgten noch einige Durchfahrtsstrafen, unter anderem für Filipe Albuquerque. "Bei meinem ersten Boxenstopp funktionierte der Knopf für den Speedlimiter in der Boxengasse nicht und ich war zu schnell", berichtet der Portugiese. "Deshalb bekam ich eine Durchfahrtsstrafe. Danach lief es ganz gut. Später bekam ich eine weitere Strafe aus dem Nichts, denn ich war mir sicher, nicht in Kurve eins über die Linie gefahren zu sein."

Dann folgten noch die Aufgaben von Edoardo Mortara wegen kaputtem Splitter und von Mattias Ekström. "Zu Beginn war es mit den Standardreifen nicht einfach", berichtet der Schwede. "Als ich die Motorhaube verlor, wurde das Auto noch schwieriger zu fahren. Als etwas am Antriebsstrang brach und ich keinen Vortrieb mehr hatte, musste ich aufhören."

Auch für Mike Rockenfeller lief nicht alles glatt. Beim Boxenstopp gingen wegen einem Problem zwei Sekunden flöten. "Dann hing ich noch hinter einem Markenkollegen fest, als ich im Fight mit Bruno Spengler war", zählt der Deutsche weiter auf. "Ohne diese beiden kleinen Zwischenfälle wäre vielleicht Platz fünf möglich gewesen, so bin ich Achter geworden."

Fotoquelle: xpb.cc

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