Timo Scheider kam nicht umhin, seinen RS 5 DTM zu knutschen und liebkosen

DTM 2013

— 04.05.2013

Scheiders Befreiungsschlag: "Alles attackieren"

Die Pole-Position in Hockenheim ist Balsam auf die Seele des Audi-Stars, der sich auch für trockene Rennbedingungen gut aufgestellt sieht

Kaum ein Fahrer musste in der vergangenen Saison so leiden wie Timo Scheider - und kaum ein Pilot konnte nach dem Qualifying am Samstag in Hockenheim so breit grinsen wie der zweifache DTM-Champion. "Zum Saisonstart so etwas einzufahren ist ganz wichtig für den Kopf und die Mannschaft", freut sich der Audi-Star, der 2012 kein sportliches Fettnäpfchen ausließ, im Gespräch mit 'Motorsport-Total.com' über die Pole-Position für das Auftaktrennen im Badischen. Ein echter Dämonenkiller.

Scheider denkt mit Gänsehaut an die Vorsaison: "Wir hatten vielleicht das härteste Jahr, das man sich vorstellen kann." Er spricht von der "schwierigsten Saison seiner Karriere", es gäbe "nichts Schlimmeres". Doch war das Qualifying schon die komplette Trendwende? Schließlich stehen hinter dem Auftaktrennen noch eine Menge Fragezeichen, zumal am Sonntag im Badischen trockene Bedingungen angekündigt sind, die sich merklich von der lange feuchten Bahn des Samstag unterscheiden sollten.

Scheider bereitet das keine Sorgen, schließlich hatte er auf die Wetterfrösche gehört. Einen Vorteil wittert er aber auch nicht: "Ich bin deutlich Richtung Trockensetup unterwegs, da sollte alles wunderbar sein. Aber das hat jeder gemacht, weil alle wussten, dass das Wetter gut wird." Damit würde die Pole-Position weder an Wert gewinnen noch verlieren, gerade in einem möglichen Taktikpoker mit den neuen Option-Reifen - die zieht der Abt-Pilot gleich zu Beginn auf, um mit dem schnelleren Pneu zu Beginn freie Fahrt zu haben.

Wie wirkungsvoll DRS ist, muss sich nach dem verregneten Vormittag noch zeigen, zumal Verfolger Augusto Farfus auch auf den weicheren Pneu zu Beginn vertraut. Scheider ist sich sicher, dass die möglichen Rückschlüsse begrenzt sind: "Es war heute fast trocken, aber am Sonntag werden wir ein anderes Auto haben. Von daher heißt es morgen: Neues Spiel, neues Glück." Für den 34-Jährigen gibt es frei nach Rallye-Legende Marku Alen sowieso nur den Angriffsmodus: "Unter dem Strich ist es so, dass wir alles attackieren müssen, was wir haben."

Fotoquelle: Audi

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