Marco Wittmann konnte beim DTM-Debüt als Neunter überzeugen

DTM 2013

— 06.05.2013

Wittmann: Vom Sprungbrett nach vorne katapultiert

Der junge BMW-Pilot feierte einen überzeugenden Einstand in der DTM und erkennt in seinem Jahr als Entwicklungsfahrer einen Erfolgsschlüssel

Während Dirk Werner ein echtes Feuerwerk abbrannte und am Sonntag in Hockenheim vom letzten auf den zweiten Platz nach vorne schoss, pflügte ein weiterer BMW-Pilot durch das Feld. Neuling Marco Wittmann, der im Qualifying die Segel wegen eines Elektronikdefektes hatte streichen müssen, startete als 21. und holte als Neunter die ersten zwei DTM-Zähler seiner noch jungen Karriere: "Ich bin sehr glücklich. Nach dem Pech im Qualifying hatte ich nicht damit gerechnet, es in die Punkteränge zu schaffen."

In der Nacht zum Sonntag hatte die ebenfalls neue MTEK-Mannschaft den kompletten Kabelbaum im M3 des Fürthers ausgetauscht und damit offenbar auch den Fehler eliminiert, der Wittmann schon im Freien Training an identischer Stelle zum Abstellen des Fahrzeugs zwang. "An diesem Wochenende war für uns alles dabei", blickt Teamchef Ernest Knoors zurück. "Gestern hatten wir ein paar Probleme. Aber das ist eben die Lernkurve, die wir 2013 erleben werden", so der Niederländer weiter.

Dabei wäre für Wittmann sogar noch mehr drin gewesen: "Ich hatte ein bisschen Pech mit den Option-Reifen, weil ich nach der Safety-Car-Phase im Verkehr feststeckte und sie nicht optimal nutzen konnte", resümiert der 23-Jährige, der in dieser Saison das Nesthäckchen im BMW-Kader ist. Der Erfolg kommt nicht von ungefähr, schließlich bereiteten ihn die Münchener nach der Formel 3 gezielt auf das DTM-Debüt vor. "Mein Vorteil war, dass ich vergangenes Jahr bei allen Events dabei war", erinnert er sich im Gespräch mit 'Motorsport-Total.com' an die Saison als Test- und Entwicklungsfahrer.

Obwohl er nicht einem bestimmten Team zugeordnet war, wurde Wittmann in der BMW-Box heimisch: "Ich konnte die Abläufe schon kennenlernen und war bei allen Meetings", meint er über die Rolle, die 2013 der Belgier Maxime Martin innehat. "Das hat mir mit Sicherheit den Einstieg leichter gemacht, als wenn man direkt von der Formel 3 kommt", findet Wittmann. Eben diese Route ohne Umwege geht Mercedes mit seiner neuen Personalpolitik und hat mit Pascal Wehrlein, Daniel Juncadella und Roberto Merhi gleich drei Fahrer samt entsprechender Vita - auch diese Strategie funktioniert.

Fotoquelle: xpb.cc

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