Mattias Ekström sieht Audi endlich wieder auf dem aufsteigenden Ast

DTM 2013

— 19.05.2013

Ekström: "Wir sind deutlich näher dran"

Nach dem schlechten Qualifying kann Mattias Ekström mit Platz sieben in Brands Hatch gut leben, vor allem weil er aus der Leistung Hoffnung für die Zukunft schöpft

Von der Performance seiner Meisterjahre 2004 und 2007 ist Mattias Ekström zwar nach wie vor weit entfernt, aber für Audi scheint es zumindest langsam bergauf zu gehen. Nach dem 13. Platz im Qualifying verbesserte er sich im heutigen Rennen in Brands Hatch noch auf den siebten Rang. Dabei wäre vielleicht sogar noch mehr möglich gewesen.

Denn nach dem ersten Boxenstopp lag Ekström im Schlepptau von Gary Paffett, der die Ziellinie später als Dritter überquerte (und erst nachträglich auf Platz sechs rückversetzt wurde). "Wenn man im Qualifying nicht so gut ist und am Ende in die Punkte kommt, ist das schon okay", zeigt sich der Schwede gegenüber 'DTM.tv' nicht unzufrieden. "Im ersten Stint mit den Optionsreifen hatte ich eine ähnliche Pace wie Rockenfeller. Damit bin ich zufrieden. Der zweite Stint war auch okay, da hatte ich die Standardreifen, aber am Ende war es nicht so super."

"Ich hatte einen guten Start, Glock vor mir hatte keinen guten. Dann ist es schwer, denn außen ist gar kein Platz, aber ich musste außen fahren. Ich wusste schon, bald geht die Strecke aus, und konnte meinen Platz nach der ersten Kurve zumindest halten. Das war schon okay", sagt Ekström, der den Schwung hinter Paffett aber nicht über die ganze Distanz mitnehmen konnte: "Das Problem war auch, dass ein Boxenstopp ein bisschen länger gedauert hat. Ich kam hinter Merhi raus und habe da ein bisschen Zeit verloren."

Die Idee, hinten raus noch einmal Option statt Standard zu fahren und auf volle Attacke zu setzen, griff das Abt-Team nicht ernsthaft auf, Ekström ist mit seiner Strategie aber auch so zufrieden: "Die hat gut funktioniert." Und auch mit der Performance des Autos kann er einigermaßen leben. Wäre er weiter vorne gestanden als in der sechsten Startreihe, wäre heute angesichts des soliden Renntempos wahrscheinlich mehr drin gewesen: "Der Schlüssel ist, im Qualifying vorne zu stehen", weiß der 34-Jährige.

"Gestern im Qualifying hat 'Rocky' einen super Job gemacht, gar keine Frage. Heute konnte er auch die Pace gehen, die für den Rennsieg nötig ist. Gestern hatte ich im Qualifying nicht genug Pace - ich habe Fehler gemacht und war einfach zu langsam. Aber zumindest auf Optionsreifen konnte ich dieselbe Pace gehen. Eines ist sicher: Wir sind deutlich näher dran und haben über den Winter einen großen Schritt gemacht, sodass man auf Augenhöhe mit BMW und Mercedes kämpfen kann", glaubt Ekström.

Fotoquelle: xpbimages.com

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