Ame Ende lag Mattias Ekström hinter BMW-Junior Marco Wittmann

DTM 2013

— 19.05.2013

Abt-Audi: Punkte für Ekström und Scheider

Mattias Ekström fährt in Brands Hatch auf Rang sieben, Timo Scheider wird Neunter: Abt-Kollegen Jamie Green und Adrien Tambay gehen leer aus

Während Phoenix mit Mike Rockenfeller den Vogel abschoss und einen sicheren Sieg in Brands Hatch feierte, lief es bei den anderen Audi-Teams bestenfalls solide. Bei Abt darf man sich über Punkte für Mattias Ekström und Timo Scheider freuen - allerdings war vor allem für den Deutschen mehr möglich. "Nach dem weniger guten Qualifying hier in Brands Hatch bin ich froh, dass ich noch in die Punkte gefahren bin", sagt Ekström. "Ich hoffe, dass ich beim nächsten Rennen in Spielberg bei der Vergabe der Startplätze weiter vorn mitmischen werde und dann im Rennen auch um die Podestplätze kämpfen kann."

"Mein Start war nicht hundertprozentig, aber zumindest okay", berichtet Scheider. "Am Ende der ersten Runde war ich Fünfter. Danach habe ich mit dem Optionsreifen gekämpft, der schnell nachgelassen hat. So war das nicht vorhersehbar und hat uns natürlich auch beschäftigt. Auf dem Standardreifen lag das Auto dagegen gut und die Rundenzeiten haben gepasst - zumindest für einige Runden. Strategisch haben wir alles richtig gemacht, leider aber gab es einen Fehler beim Boxenstopp. Der hat uns grob geschätzt den vierten Rang gekostet, auf dem ich zu der Zeit lag. Das tut weh, denn das wären wichtige Punkte gewesen."

"Ich bin beim Start vorsichtig zu Werke gegangen, weil ich mein Auto nicht beschädigen wollte. Dabei habe ich einige Plätze verloren", sagt Jamie Green, der sich beim Heimspiel mehr erhofft hatte. "Nach meinem ersten frühen Boxenstopp bin ich direkt vor dem Führenden Mike Rockenfeller herausgekommen. Ich habe ihn natürlich vorbeigelassen. Direkt hinter ihm habe ich mit meinen frischen Optionsreifen viel Zeit verloren, denn ich hätte schneller fahren können. In der Rennmitte bin ich vorangekommen. Nach dem letzten Boxenstopp konnte ich auf Standardreifen nicht mehr viel ausrichten. Ich möchte Mike zu seinem Sieg gratulieren."

"Es fing mit einem schlechten Start an, bei dem ich wegen durchdrehender Räder viele Plätze verloren habe. Danach habe ich Andy Priaulx herumgedreht, dafür möchte ich 'sorry' sagen. Die dafür fällige Durchfahrtsstrafe hat mein Rennen dann natürlich ruiniert", fasst Tambay sein enttäuschendes Rennen zusammen. "Jetzt müssen wir dieses Wochenende analysieren, daraus lernen und ganz schnell nach vorn schauen in Richtung Spielberg."

"Gratulation an Mike Rockenfeller. Er ist ein souveränes Rennen gefahren. Er hatte einfach das beste Tempo im Feld", erkennt HansJürgen Abt die Leistung des Markenkollegen an. Der Abt-Teamchef weiter: "Mit unseren Autos haben wir uns einigermaßen unter den ersten zehn gehalten. Ganz glücklich und zufrieden sind wir natürlich nicht, denn wir hatten uns etwas mehr versprochen. Das war heute nicht möglich. Jetzt müssen wir weiterarbeiten, um für das nächste Rennen gut aufgestellt zu sein."

Fotoquelle: xpbimages.com

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