Rockenfeller raste in der Lausitz auf Rang zwei und zur Führung in der Meisterschaft

DTM 2013

— 16.06.2013

Rockenfeller: Aus Platz zwei mach eins

Mike Rockenfeller konnte sich in der Lausitz von Startplatz sechs auf den zweiten Platz vorarbeiten und sich so die Führung in der Gesamtwertung ergattern

Von Startplatz sechs am Ende auf Rang zwei: Das ist die Bilanz von Phoenix-Pilot Mike Rockenfeller beim DTM-Rennen in der Lausitz. Als Grund für diese Verbesserung nennt der 29-Jährige einen Wechsel in der Taktik: "Wir sind eine andere Strategie gefahren. Normalerweise haben wir gedacht, dass wir auf den Options-Reifen losfahren, dann habe ich mich aber umentscheiden und wollte gerne den Standard-Reifen fahren. Das hat sich ausgezahlt", so Rockenfeller nach dem Rennen im 'Ersten'.

"Ich konnte eine gute Pace gehen und dann Robert Wickens überholen. Am Ende hat es dann zum zweiten Platz gereicht. Wir hatten nicht die Pace von Gary, deswegen Gratulation an ihn. Wir waren aber gut unterwegs und haben das Maximale rausgeholt", analysiert Rockenfeller. In manchen Phasen des Rennens konnte der Deutsche Paffet stark unter Druck setzten, musste dann aber aufgrund nachlassender Hinterreifen abreißen lassen.

"Wir müssen sicherlich glücklich sein. Speziell auf Option-Reifen war das Auto gut, auf Standardreifen war Gary schneller. Ich hatte Vibrationen vor dem zweiten Pflichtstopp. Schade, wir wollten länger draußen bleiben, aber wir wollten auch nichts riskieren", sagt er dazu. "Ich habe auch Zeit im Duell mit Robert Wickens verloren. Ich bin teilweise einfach nicht an ihm vorbeigekommen", fügt er dem Zweikampf mit dem Kanadier hinzu.

"Man weiß nie, ob die Strategie aufgeht", betont Rockenfeller nach seinem zweiten Platz. "Rückblickend war es richtig, aber vielleicht wäre ich auch mit Options-Reifen am Start schnell gewesen. Man kann immer alles hin- und herwenden - einfach ist das nicht. Obwohl uns alle Daten vorliegen, diskutieren wir. Manchmal wird es passen", so der Phoenix-Pilot weiter.

Der bisherige Führende in der Meisterschaft, Bruno Spengler, musste sich mit Rang sieben zufriedengeben. Mit seinem zweiten Rang konnte Rockenfeller in der Gesamtwertung mit dem Kanadier punktetechnisch gleich- und aufgrund einer besseren Platzierung vorbeiziehen. Dennoch warnt er: "Ich habe die Meisterschaft schon vor Spielberg angeführt, die Führung dann wieder verloren. Es ist schön, aber es kann schnell vorbei sein."

Fotoquelle: xpbimages.com

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