Die Zwei aus dem Hinterfeld: Mattias Ekström im Gespräch mit Timo Scheider

DTM 2013

— 15.06.2013

Ekström & Scheider: Am Sonntag wird alles besser...

Nach den Positionen 17 und 18 im Qualifying am Lausitzring flüchten sich Timo Scheider und Mattias Ekström in Zweckoptimismus: "Morgen ist ein neuer Tag"

Einfach abhaken. Und am Sonntag Taten sprechen lassen. Das ist das Motto der beiden Auto-Piloten Mattias Ekström und Timo Scheider, die im Qualifying am Lausitzring nicht über die Positionen 18 und 17 hinausgekommen sind. Für beide Ex-Champions war so bereits nach der ersten Teilsession Schluss. Die Fehlersuche nahm dann jedoch erst ihren Anfang. Und abgeschlossen ist sie noch nicht.

Oder doch? Ekström gibt sich nach dem frühen Aus betont schmallippig: "Ich habe schon das Beste herausgeholt. Gut, es war auch ein Fahrfehler drin. Hätte, wäre und wenn gibt es aber leider nicht. Mein bester Versuch war eben nicht gut genug. Das hat man ja gesehen." Näher ins Detail geht der Schwede nicht, sondern flüchtet sich in Zweckoptimismus: "Das Rennen ist ja erst am Sonntag."

Warum es sein Abt-Audi-Teamkollege Jamie Green aber schon im Qualifying hingekriegt und das Auto in die zweite Startreihe gestellt hat, weiß Ekström im Gespräch mit 'Motorsport-Total.com' nicht zu sagen. Nur so viel: "Alex (Alexander Stehlig; Anm. d. Red.), mein ehemaliger Renningenieur, und Jamie haben heute gute Arbeit geleistet. Gar keine Frage. Morgen ist allerdings ein neuer Tag. Da versuchen wir, wieder mitzukämpfen."

Ein Satz, den auch Scheider hätte äußern können. Auch er ist unzufrieden, auch er spricht nicht allzu ausführlich über sein Zeittraining. "Es war einfach ein unglückliches Qualifying", meint er. "Und Platz 17 ist natürlich enttäuschend. Keine Frage. Es fehlten aber nur neun Hundertstel, um eine Runde weiter zu kommen. Nichtsdestotrotz war ich nicht zufrieden mit dem Auto", berichtet der Deutsche.

Es sei schon am Vormittag im Freien Training "sehr fehleranfällig" gewesen, erklärt er gegenüber 'Motorsport-Total.com'. Das Ergebnis sei deshalb nicht weiter überraschend. "Da stehst du dann halt mal auf Platz 17. So eng ist die DTM derzeit", sagt Scheider. Er konzentriere sich jetzt auf jeden Fall voll und ganz darauf, den bisherigen Trend umzukehren und im Rennen wesentlich besser zu sein.

"Das, was uns an den drei Wochenenden zuvor so sensationell gelungen ist, ist uns jetzt halt nicht gelungen. Bei den ersten drei Wochenenden haben wir ja nach einem guten Qualifying im Rennen nichts draus gemacht. Vielleicht ändert sich das ja an diesem Sonntag und wir haben nach einem schlechten Qualifying ein gutes Rennen", meint Scheider. Darauf wird auch Markenkollege Ekström hoffen...

Fotoquelle: xpbimages.com

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