Jamie Green war Audis Speerspitze und ist erster Mercedes-Jäger

DTM 2013

— 15.06.2013

Licht und Schatten bei Audi : Green reißt's raus

Ist dem Ex-Mercedes-Piloten mit Rang drei im Qualifying der große Durchbruch gelungen? Kleinigkeiten verhageln Ekström und Scheider den Tag

Am Freitag feierte Jamie Green seinen 31. Geburtstag, am Samstag sicherte er sich im Qualifying auf dem Lausitzring Rang drei. Gilt der Brite als Dauerkandidat auf Pole-Positions in der DTM, waren die ersten drei Rennen in Audi-Diensten nicht einfach. "Ich fühle mich sehr gut und bin froh, wieder zurück an der Spitze zu sein", freut sich Green. Audi jubelt über eine Teamleistung mit vier Fahrzeugen unter den Top 10. Wermutstropfen: Timo Scheider und Mattias Ekström auf den Plätzen 17 und 18.

Die kurzen Rennwochenende und die wenigen Testmöglichkeiten haben es Green nicht einfacher gemacht, sich bei Abt einzufügen. "Es ist nicht simpel, bei so wenig Zeit seinen Ingenieur und das Team kennenzulernen", meint der Meisterschaftsdritte von 2012, der mit Ex-Ekström-Ingenieur Alexander Stehlig arbeitet. Er glaubt an Fortschritte: "Ich habe die Rennen einfach gebraucht." Für Motorsport-Chef Dieter Gass kommt die Steigerung nicht überraschend: "Persönlich freue ich mich für Jamie Wir haben gewusst, was er leisten kann", zeigt sich der Audi-Verantwortliche überzeugt.

Für Gass war diese Leistung schon in Hockenheim, Brands Hatch und Spielberg im Bereich des Möglichen: "Er hat heute gezeigt, was drin ist, wenn für ihn alles normal läuft." Was bei Scheider und Ekström genau schief gelaufen ist, konnte Gass direkt nach dem Qualifying nicht sagen. Er ist sich aber ziemlich sicher, dass es keine grundsätzlichen Probleme sind. "Man muss vom Q1 an dabei sein. Das reicht das kleinste Detail, das nicht passt, wie der Reifendruck oder eine nicht hunterprozentige Aufwärmrunde."

Gut möglich, dass die beiden Doppelchampions Opfer eines solchen kleinen Malheurs wurden: "So etwas in der Art wird es auch bei Timo und Eki gewesen sein", glaubt Gass. Was die Gesamtwertung betrifft, ist Audi in einer guten Position: der Tabellenzweite Mike Rockenfeller startet am Sonntag von Platz sechs und damit genau hinter dem Führenden Bruno Spengler. "Wir müssen jetzt genau überlegen, wie wir ins Rennen gehen", taktiert Gass. "Aber ich denke, dass nicht alle vier Autos mit der gleichen Strategie unterwegs sein werden."

Fotoquelle: Audi

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