Mike Rockenfeller hatte bei den ersten Saisonrennen reichlich Grund zum Jubeln

DTM 2013

— 25.06.2013

"Rockys" Zwischenfazit: "Kann nicht viel Negatives sagen"

Mike Rockenfeller blickt als Tabellenführer zufrieden auf das erste Saisondrittel der DTM zurück- Haben er und Audi das Zeug zur Meisterschaft?

8+1+4+2=1. Nach dieser Gleichung verlief das erste Drittel der DTM-Saison 2013 für Mike Rockenfeller. Nicht die zweifachen Meister Mattias Ekström und Timo Scheider oder der von Mercedes abgewanderte Neuzugang Jamie Green sind nach vier von zehn Rennen die Audi-Speerspitze, sondern der 29-jährige Phoenix-Pilot. Nach dem durchwachsenen Auftakt in Hockenheim fuhr Rockenfeller konstant in der Spitzengruppe und darf sich so in der Sommerpause der DTM der Tabellenführung erfreuen.

"Grundsätzlich kann ich nicht viel Negatives sagen", beurteilt Rockenfeller gegenüber 'Motorsport-Total.com' den Auftakt in die Saison. "Man kann bei jedem Rennen irgendwo denken, da war noch was besser zu machen", sagt der Neuwieder mit Wohnsitz am Bodensee. "Beim ersten Rennen haben wir sicher keine perfekte Rolle abgegeben mit dem achten Platz", meint Rockenfeller.

Doch ab dann ging es für ihn aufwärts. Beim Rennen in Brand Hatch gelang dem 29-Jährigen der zweite Sieg in seiner DTM-Karriere, und nach Platz vier in Spielberg stand er am Lausitzring als Zweiter erneut auf dem Podium. Diese Beständigkeit ist für Rockenfeller der Schlüssel zum Erfolg: "Am Ende muss man über die ganze Saison konstant sein. Bisher ist uns das ganz gut gelungen und ich hoffe, dass das auch weiterhin der Fall sein wird."

Ergebnisse übertreffen die Erwartungen

Allerdings ist sich das Audi-Pilot nicht sicher, ob er die Tabellenführung auch bei den kommenden sechs Rennen verteidigen kann: "Ob wir schnell genug sind, um die Meisterschaft zu gewinnen, weiß ich nicht. Das ist für mich noch viel zu weit weg, um darüber nachzudenken", sagt Rockenfeller. "Aber ich freue mich über jedes Rennen, in dem ich vorne mitfahren kann."

Auf jeden Fall übertreffen die bisherigen Leistungen seinen Erwartungen, denn noch zu Saisonbeginn hatte sich Rockenfeller zurückhaltend über die sportlichen Aussichten geäußert. Diese Meinung möchte er noch nicht revidieren, allerdings "sind ein paar Faktoren dazu gekommen in diesem Jahr, die keiner richtig einschätzen konnte und immer noch nicht kann. Die mischen das Ganze ein bisschen. Bisher bin ich sehr zufrieden mit dem, was ich erreicht habe, wenn man überlegt, dass es sehr schwer ist, sich über den Winter zu verbessern, wenn man nicht viel machen darf."

Von den in dieser Saison eingeführten Neuerungen DRS und Optionsreifen ist Rockenfeller "zu 100 Prozent" überzeugt. "Man muss einfach nur fragen, ob man die Rennen im vergangenen Jahr oder in diesem Jahr besser findet? Ich weiß nicht, da muss man vielleicht in erster Linie die Fans fragen. Ich als Fahrer finde es so viel besser", sagt der 29-Jährige. "Manchmal würde man mit DRS gerne noch mehr überholen. Auf der anderen Seite ist es so vielleicht auch nicht zu einfach. Das ist auch gut", hält der Audi-Pilot die derzeitige Lösung für einen guten Kompromiss. "Es kommt auch auf die Strecken an, aber grundsätzlich finde ich es eine super Lösung."

Norisring nicht "Rockys" Lieblingsstrecke

In der Pause bis zum nächsten Rennen am Norisring (14. Juli) will Rockenfeller "ein bisschen entspannen, ein bisschen Sport treiben und vielleicht mal mein Boot fahren. Das habe ich bis jetzt noch nicht gemacht." Dann beginnt jedoch schon die Vorbereitung auf das Heimrennen von Audi. "Wir haben viele Fans dort, das ist ein tolles Event", sagt Rockenfeller, dem der Stadtkurs in Nürnberg allerdings nicht besonders liegt.

"Es ist nicht meine Lieblingsstrecke, was aber nicht schlimm ist. Brands Hatch ist auch nicht meine Lieblingsstrecke, und trotzdem läuft es da gut", meint der Phoenix-Pilot. "Ich glaube, dass durch den Optionsreifen und DRS die Karten auch dort wieder ein bisschen anders verteilt sein. Ich würde nicht sagen, dass wir als Favorit dorthin gehen, aber wir versuchen natürlich trotzdem zu gewinnen."

Fotoquelle: Audi

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