Pascal Wehrlein war stark unterwegs - ehe ein gewisser Spanier die Tür zuwarf

DTM 2013

— 19.08.2013

Merhi wildert im eigenen Revier: Wehrlein Leidtragender

Der 18-Jährige wundert sich über ein Manöver seines Markenkollegen, das ihm die Aussicht auf eine Spitzenplatzierung kostete: "Werden noch miteinander sprechen"

Martin Tomczyk und Timo Glock kennen den Sportkameraden Roberto Merhi bereits bestens, am Sonntag auf dem Nürburgring durfte auch Markenkollege Pascal Wehrlein auf der Strecke Bekanntschaft mit dem hitzköpfigen Spanier machen. Er fuhr dem 18-Jährigen in der Schlussphase des Rennens ins Auto, als der auf Platz fünf lag - und das beim Überrunden. "Opfer finde ich ein blödes Wort", antwortet Wehrlein auf die Frage, ob er sich damit als Nächster auf der Merhi-Abschussliste eingetragen hätte.

Dennoch packt Wehrlein den häufig kritisierten Co-Youngster nicht in Watte: "Definitiv sind ein paar Sachen nicht so gelaufen, wie sie hätten laufen sollen", kommentiert er das Manöver in der Mercedes-Arena, als er bereits auf der Innenbahn neben Merhi war, der aber die Tür im letzten Moment noch zuwarf und Wehrlein so in einen Dreher zwang. "Unter Teamkollegen sollte das nicht sein, speziell wenn der andere überrundet ist. Wir werden schon noch miteinander sprechen", macht er klar.

Von dem Vorfall abgesehen lief es nicht schlecht für Wehrlein, der nach dem "Friendly Fire" immerhin noch als Zehnter das Ziel erreichte und damit die ersten Punkte seit dem Rennen in Spielberg sicherte: "Ansonsten lag ich in aussichtsreicher Position Wenn man gesehen hat, wie schnell ich war, bin ich mir sicher, dass auch noch mehr gegangen wäre", ist sich der ehemalige Formel-3-Pilot sicher und schielt damit in Richtung Podium. Das Fazit fällt gemischt aus: "Ich bin mit mir zufrieden, aber mit dem Ergebnis... naja."

Über sein erstes DTM-Rennen im Nassen habe er sich gefreut. "Ich habe in der Startaufstellung meine Ingenieure gefragt, ob wir Regenreifen aufziehen könnten", sagt Wehrlein auf Nachfrage von 'Motorsport-Total.com'. Die positiven Momente stimmen ihn optimistisch für die verbleibenden drei Rennen seiner Premierensaison: "Ich kenne die Strecken. Nur in Oschersleben bin ich schon länger nicht mehr gefahren. Jetzt habe ich vier Wochen Pause, kann abschalten und fahre vielleicht irgendwohin in den Urlaub. Dann schlagen wir wieder zu." Wehrlein wird hoffen, dass Merhi ihm nicht zuvorkommt.

Fotoquelle: xpbimages.com

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