Daniel Abt ist als Sohn von Teamchef Hans-Jürgen Abt mit der DTM verwurzelt

DTM 2013

— 04.09.2013

Daniel Abt schließt DTM-Einstieg nicht aus

Auch wenn die GP2 und die Formel 1 im Moment Priorität besitzen, hat Daniel Abt auch die DTM immer im Hinterkopf - nicht nur wegen Vater Hans-Jürgen

Die DTM hat ihr Image in diesem Jahr gewandelt. War die Tourenwagenserie vor kurzer Zeit hart ausgedrückt noch als Abstellgleis für alte Formel-1-Piloten wie Ralf Schumacher, David Coulthard oder Heinz-Harald Frentzen bekannt, so soll sie jetzt als Alternativroute in die Formel 1 dienen. Besonders Mercedes macht mit seiner Youngster-Gruppe um Robert Wickens oder Pascal Wehrlein diesbezüglich von sich Reden, Daniel Juncadella durfte zuletzt sogar für Williams testen.

Zwar hat die DTM in den vergangenen Jahren nur spärlich als Formel-1-Sprungbrett funktioniert, doch zukünftig sollen mehr Talente in die Fußstapfen von Paul di Resta und Christijan Albers treten. Mit Christian Vietoris gab es zuletzt sogar einen Deutschen, der sich nach einem Paralleljahr GP2/DTM letzten Endes für die Tourenwagen-Serie entschieden hat. Mit Daniel Abt könnte schon bald der nächste folgen.

Der Sohn von Abt-Audi-Teamchef Hans-Jürgen Abt könnte sich ein Engagement in der DTM durchaus vorstellen - aber nur als Ausweg, sollte es mit der GP2-Karriere im kommenden Jahr nicht weitergehen. Aktuell erlebt der Rookie bei ART ein schwieriges Jahr und liegt mit drei Punkten nur auf dem 22. Gesamtrang. Sein Teamkollege James Calado liegt als Fünfter hingegen mitten im Titelrennen.

In einem Sport, in dem es am Ende um die nackten Zahlen geht, interessiert es kaum einen, dass sich der Deutsche das gesamte Jahr über mit Motorenproblemen herumschlagen musste, weshalb man schnell einmal durch den Rost fallen kann. Die DTM wäre für den 20-Jährigen dann ein gutes Auffangbecken. "Die Chance ist immer da, und es ist eine gute Option", sagt Abt gegenüber 'TouringCarTimes'.

So wirklich darüber nachgedacht hat der GP2-Pilot allerdings noch nicht. "Aber wenn es einen Punkt gibt, an dem es ein gutes Angebot gibt, dann muss ich daran denken, was das Beste für mich ist", sagt er. Gegenüber 'Motorsport-Total.com' bestätigte Abt zuletzt ein mögliches DTM-Engagement: "Der Draht ist natürlich da", meinte der Kemptener, "wobei auch da die Leistung stimmen muss. Die DTM ist natürlich auch keine einfache Serie."

Im Vergleich zur GP2 ist die DTM trotzdem ein Schritt zurück, was die Formel-1-Aussichten betrifft, darum bleibt die Formel-Nachwuchsserie für den Deutschen die erste Alternative. "Ich werde versuchen, weiter in der GP2 zu fahren. Im Moment gilt der Fokus immer noch der Formel 1." Etwas anderes außer Taxifahrten im Audi RS 5,die Abt regelmäßig unternimmt, soll es somit erst einmal nicht geben.

Fotoquelle: xpbimages.com

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