Robert Wickens ist als Elfter noch der bestplatzierte Mercedes-Pilot

DTM 2013

— 14.09.2013

Mercedes-Stimmen zum Qualifying: "Sehr enttäuschend"

Mercedes schafft es einfach nicht, die Qualifying-Schwäche abzuschütteln, und hat in Oschersleben kein einziges Auto in den Top 10 der Startaufstellung

Das achte Qualifying der DTM-Saison fand am Samstagnachmittag in Oschersleben bei wechselhaften und sehr schwierigen Wetterbedingungen statt. Gary Paffett (HWA) fuhr in 1:20.333 Minuten die siebtbeste Zeit im dritten Qualifying-Abschnitt. Der Brite startet sein 100. DTM-Rennen am Sonntag nach einer Zurückversetzung um fünf Positionen von Platz zwölf.

Paffett und sein Markenkollege Daniel Juncadella (Mücke) waren im Freien Training am Samstagvormittag mit Reifen gefahren, die nicht für ihre Fahrzeuge gekennzeichnet waren, und wurden dafür von den Rennkommissaren jeweils mit einer Zurückversetzung in der Startaufstellung belegt.

Robert Wickens (HWA), der Sieger des zurückliegenden Regenrennens auf dem Nürburgring, qualifizierte sich mit einer Rundenzeit von 1:21.185 Minuten für den zwölften Startplatz. Durch die Zurückversetzung von Paffett rückt er um einen Platz auf Position elf nach vorne. Mercedes-Junior Pascal Wehrlein (Mücke/1:21.351 Minuten) geht von Platz 14 in das Rennen in der Magdeburger Börde.

Juncadella (1:21.258 Minuten), Christian Vietoris (HWA/1:21.400 Minuten) und Roberto Merhi (HWA/1:21.517 Minuten) belegten bei schwierigen Bedingungen im Nieselregen in der ersten Qualifying-Session die Plätze 20 bis 22. Wie Paffett wird auch Juncadella um fünf Plätze zurückversetzt. Der Spanier beginnt das Rennen somit von Position 22.

Robert Wickens (HWA-Mercedes, Platz 11):
"Mit dem Regen war es sehr schwierig, den richtigen Zeitpunkt zu finden, um auf die Strecke zu fahren. Leider hat das nur in Q1 gut funktioniert. In Q2 haben wir zu lange gewartet. Auf der Out-Lap hat es schon leicht geregnet. Auf der ersten gezeiteten Runde war der Regen dann noch stärker und auf der zweiten schnellen Runde war die Strecke so nass, dass eine vernünftige Zeit nicht mehr möglich war. Dass ich Q3 nicht erreichen würde, war nicht zu erwarten. Insgesamt ist es sehr schade, weil ich denke, dass wir ein gutes Auto haben, mit dem wir sogar Q4 hätten erreichen und mit etwas Glück auf die Pole hätten fahren können."

Gary Paffett (HWA-Mercedes, Platz 12):
"Dieser Kurs ist eine echte Herausforderung. Die Kurven sind aufgrund der vielen Kerbs technisch sehr anspruchsvoll. Die Abstände sind so gering, zwei Zehntel schneller und man steht ganz vorne. Nun von Platz zwölf zu starten, ist natürlich nicht das, was wir uns vorgestellt hatten. Der Fehler mit den Reifen führt dazu, dass ich fünf Plätze zurückversetzt wurde. Aber wir machen alle Fehler. Trotzdem werden wir morgen alles geben, um viele Punkte aus dem Rennen mitzunehmen. Insgesamt war es ein schwieriges Qualifying, aber es hätte auch schlimmer für mich kommen können. So ist nun mal der Rennsport und auch dafür lieben wir ihn."

Pascal Wehrlein (Mücke-Mercedes, Platz 14):
"Eigentlich war ich für das Qualifying ganz optimistisch. Das Training lief gut und auch in Q1 sah es nicht so schlecht für mich aus. Aber in Q2 sind wir letztlich zu spät rausgefahren, und da war die Strecke in Sektor drei schon komplett nass. Morgen müssen wir sehen, was möglich ist. Ich denke, dass der Speed für das Rennen auf jeden Fall da ist. Wir werden Gas geben."

Christian Vietoris (HWA-Mercedes, Platz 20):
"Es war eine schwierige Session für mich. Am Anfang hat es leicht geregnet, deswegen waren die Zeiten, die wir gesetzt haben, nicht wirklich gut. Auf der zweiten gezeiteten Runde war die Strecke dann deutlich besser, aber da wurde ich leider von einigen Autos aufgehalten, konnte mich nicht verbessern und gehe deshalb nun leider nur von Position 20 in das Rennen."

Roberto Merhi (HWA-Mercedes, Platz 21):
"Es war ein schlechtes und frustrierendes Qualifying. Bei trockenen Bedingungen konnte ich mich leider nicht steigern. Ich habe hart gekämpft, aber es hat nicht gereicht. Mal sehen, was das Rennen bringt, aber im Moment sieht es nicht gut für mich aus. Falls es morgen regnet, könnte das für mich hilfreich sein."

Daniel Juncadella (HWA-Mercedes, Platz 22):
"Es war ein hartes Qualifying mit vielen Aktionen, aber am Ende hat es nicht für eine gute Runde gereicht. Ich stehe jetzt auf P22, starte also morgen von ganz hinten in das Rennen, weil ich um fünf Plätze zurückversetzt wurde. Schlechter kann ein Qualifying nicht laufen."

Wolfgang Schattling (Mercedes-DTM-Leiter):
"So haben wir uns das Qualifying natürlich nicht vorgestellt. Durch die Strafversetzung von Gary um fünf Startplätze haben wir kein Auto in den Top 10. Das ist sehr enttäuschend. Bei den schwierigen wechselhaften Bedingungen kam es heute darauf an, zur richtigen Zeit auf der Strecke zu sein. Offensichtlich ist uns das nicht gelungen. Jedoch lassen wir uns dadurch nicht aus der Bahn werfen. Unsere Mannschaft wird im Rennen alles geben, um ein respektables Ergebnis zu erzielen. Wir haben in dieser Saison oft genug unerwartete Ergebnisse erlebt. Unsere junge Truppe hat in diesem Jahr immer wieder bewiesen, dass sie im Rennen starke Leistungen bringen kann."

Fotoquelle: xpbimages.com

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