Trugbild: So bald werden die Fans Daniil Kwjat nicht in der DTM erleben

DTM 2013

— 06.10.2013

DTM kein Formel-1-Sprungbrett? "Gibt klassischere Wege"

Red-Bull-Junior Daniil Kwjat sieht im Formelsport den direkten Einstieg in die Königsklasse - Dennoch hätte er Lust, einen DTM-Boliden zu fahren

Ein Formel-1-Grand-Prix in Sotschi, ein DTM-Rennen in Moskau und mit Sergei Sirotkin bei Sauber bald wieder ein Youngster aus dem größten Land der Erde in der Königsklasse: Der russische Motorsport ist auch dank der Millionen aus den Portokassen der Oligarchen auf dem Vormarsch. Daniil Kwjat geht einen anderen Weg. Nach dem Ende seiner Partnerschaft mit dem staatlich gelenkten Ölkonzern Lukoil wird der 19-Jährige im Nachwuchprogramm Red Bulls gefördert.

Der Brausegigant ist als Hauptsponsor zweier Audi RS 5, die aktuell Mattias Ekström und Jamie Green fahren, auch in der DTM engagiert. Am vergangenen Wochenende machte sich Kwjat als Gaststarter in der Formel-3-Europameisterschaft - standesgemäß siegreich - in Zandvoort ein Bild von der Tourenwagen-Serie und zeigt sich im Gespräch mit 'Motorsport-Total.com' angetan: "Es sieht nach einer coolen Meisterschaft aus. Ich hätte Lust so ein Auto zu fahren, weil sie sehr schön aussehen."

Für seinen Karriereweg ergäbe es aber keinen Sieg, sich an die DTM zu binden. "Im Moment ist mein Traum und mein Hauptziel die Formel 1. Jeden Tag komme ich näher und näher", beschreibt Kwjat, der aktuell in der GP3 aktiv ist und beim Red Bull nahestehenden MW-Arden-Team für ein GP2-Cockpit in der Saison 2014 gehandelt wird. "Die DTM sieht schon cool aus. Aber es ist eine Meisterschaft, die in meinen Überlegungen keine Rolle spielt", erteilt der Russe eine Absage, obwohl er "die vielleicht beste Tourenwagen-Meisterschaft" erkannt haben will.

Andere Youngster wie Daniel Juncadella und Pascal Wehrlein aus Mercedes-Reihen oder Adrien Tambay bei Audi versuchen, sich über die DTM ihren Weg in die Königsklasse zu bahnen. Für Kwjat ist das keine Alternative: "Es gibt im Moment klassischere Wege." Die jüngere Vergangenheit gibt dem Mann aus Ufa, der 2013 bereits für Toro Rosso beim Young-Driver-Test in Silverstone im Auto saß, Recht. Nur Paul di Resta schaffte den direkten Aufstieg zu Force India - und hatte sich dafür mit der Meisterkrone zu empfehlen.

Fotoquelle: xpbimages.com

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