Andy Priaulx und Martin Tomczyk blicken auf eine ernüchternde Saison zurück

DTM 2013

— 15.10.2013

RMG-Piloten freuen sich auf das Saisonfinale

Nach einer rabenschwarzen Saison möchten Martin Tomczyk und Andy Priaulx beim Saisonfinale der DTM in Hockenheim noch einmal angreifen

Nach einem ordentlichen Debütjahr 2012 in der DTM ging es für RMG in dieser Saison nur in eine Richtung: Nach hinten. Das zeigt schon der Blick auf die nackten Zahlen: Während das BMW-Team in der vergangenen Saison 75 Punkte für die Teamwertung gewonnen hatte, hat RMG derzeit mit gerade einmal zwölf Punkten die rote Laterne inne. Zehn davon stammen vom fünften Platz von Martin Tomczyk beim Rennen am Nürburgring. Davon abgesehen erlebte der Meister von 2011 eine Saison zum Vergessen.

"Eine anstrengende und nervenaufreibende Saison geht zu Ende, in der ich mit viel Pech und einigen Schwierigkeiten zu kämpfen hatte", sagt Tomczyk. "Dennoch werde ich beim Finale noch einmal angreifen. Hockenheim ist eine fantastische Strecke, die alles bietet, was das Rennfahrerherz höher schlagen lässt. Wie in jedem Jahr ist das Abschlussrennen in Hockenheim sowohl für die Fans wie auch für uns Fahrer eine ganz spezielle Sache."

Noch schlimmer als Tomczyk erging es Teamkollege Andy Priaulx. Der dreimalige Tourenwagen-Weltmeister enttäuschte in seiner zweiten DTM-Saison auf ganzer Linie und ist mit mageren zwei Pünktchen vor dem Saisonfinale 22. und Letzter der Fahrerwertung. Der Brite hat die Hoffnung auf einen versöhnlichen Saisonabschluss aber noch nicht aufgegeben.

"In Hockenheim habe ich meine besten Rennen in der DTM abgeliefert", sagt Priaulx. "Zum Abschluss der Saison geht es hier immer besonders heiß her. Es ist ein würdiges Finale, bei dem die Fans traditionell tollen Motorsport geboten bekommen. Für uns Fahrer ist Hockenheim eine traumhafte Strecke. Der Kurs hat einen sehr guten Rhythmus, ist flüssig zu fahren. Ich glaube, dass BMW hier auch in der Breite wieder sehr stark sein wird."

"Unser zweites Jahr in der DTM war sicher schwieriger als das erste. Wir hatten uns nach dem viel versprechenden Debüt 2012 viel vorgenommen. Leider lief nicht alles so wie gewünscht, es war eine große Portion Pech dabei", meint Teamchef Stefan Reinhold. "Deshalb wünsche ich mir, dass unser Team und unsere beiden Fahrer in Hockenheim noch einmal für die harte Arbeit in diesem Jahr belohnt werden und die Saison mit einem guten Resultat versöhnlich zu Ende geht."

Fotoquelle: DTM/ITR e.V.

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