Christian Vietoris könnte seine beste DTM-Platzierung einfahren

DTM 2013

— 16.10.2013

Spiel um Platz drei: Nur Vietoris will Bronze

Während Wickens auf ein Erfolgserlebnis schielt und Paffett die Saison 2013 schon abgehakt hat, will der Gönnersdorfer unbedingt Gesamtrang drei absichern

Nachdem die Entscheidung um die Plätze eins und zwei in der Gesamtwertung gefallen ist, bezieht das DTM-Saisonfinale am Wochenende in Hockenheim seine Spannung aus dem Kampf um den dritten Rang. Es befinden sich fünf Piloten in der Verlosung um die Bronzemedaille, drei stammen aus Mercedes-Reihen. Mit 71 Punkten ist Christian Vietoris in der besten Ausgangsposition. Seine HWA-Teamkollegen Robert Wickens (70) und Gary Paffett (67) können es ebenfalls aus eigener Kraft schaffen.

Der Gönnersdorfer hofft ein Omen im Badischen: "Die Saison hat für mich mit meinem ersten Podiumsplatz in der DTM sehr gut begonnen", erinnert Vietoris an den Auftakt und sieht sich im Soll: "Ich erfülle meine Zielsetzung, in diesem Jahr unter die Top 5 der Fahrerwertung zu kommen." Trotzdem liegt die Latte mittlerweile höher. Es soll bei Rang drei bleiben, ungeachtet der zuletzt allen voran in den Qualifyings sinkenden Formkurve der Mercedes-Flotte: "Es wird angesichts der knappen Punkteabstände nicht einfach."

Vietoris räumt ein, dass die jüngsten Ergebnisse "nicht den Ansprüchen und Erwartungen" entsprachen, zeigt sich mit Blick auf Hockenheim aber zuversichtlich und gespannt, wie die Teams mit der Tatsache umgehen, dass sie erstmals mit Datenmaterial über die Option-Reifen an eine Strecke kommen. "Das könnte zu spannenden Überlegungen bei der Rennstrategie führen", blickt der 24-Jährige voraus. Eine Rechnung offen mit der Strecke hat Wickens, der im Mai sein C-Klasse Coupé schon nach wenigen Runden abstellen musste.

Der Kandier, der im Motodrom schon als GP3-Pilot jubelte, verspricht: "Umso mehr werde ich mich beim Finale reinhängen, um den Zuschauern ein spannendes Rennen zu zeigen." Unter dem Strich wünscht sich Wickens, der am Nürburgring siegte, "ein weiteres Erfolgserlebnis". Viermal genoss das in Hockenheim Paffett, achtmal stand der Brite an Ort und Stelle auf dem Podium. Klar, dass der Routinier die Kniffe kennt: "Es ist wichtig, einen guten Kompromiss zwischen möglichst viel Abtrieb und Höchstgeschwindigkeit zu finden."

Im Gegensatz zu den Youngstern zieht der nunmehr abgelöste Vizemeister Paffett trotz eines Laufsieges am Lausitzring eine durchwachsene Jahresbilanz. "Meine zehnte DTM-Saison verlief leider nicht immer wie erhofft. Umso mehr möchte ich das Jahr in Hockenheim mit einem positiven Ergebnis abschließen, um mich dann in der Winterpause voll auf die neue Saison zu konzentrieren." Auch Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff blickt voraus: "Mit dem Abschlussrennen freuen wir uns gleichzeitig auf 2014, wenn wir gestärkt und mit neuem Kampfgeist hervorkommen werden."

Fotoquelle: xpbimages.com

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