Robert Wickens tut sich schwer, seinen Mercedes in die Top 10 zu prügeln

DTM 2013

— 19.10.2013

Wickens als 13. bester Mercedes: "Bin verwirrt"

Obwohl die Balance seines Mercedes ordentlich ist, wurde Robert Wickens im Qualifying in Hockenheim nur 13. - als bester Mercedes-Fahrer...

Auch beim so wichtigen Saisonabschluss in Hockenheim ist es Mercedes nicht gelungen, die eklatante Qualifying-Schwäche abzulegen. Heute gab es eine besonders schallende Ohrfeige, denn kein einziger Fahrer schaffte den Einzug in die Top 10, sodass Robert Wickens als 13. Speerspitze des Stuttgarter Automobilherstellers war. Als er in Q2 die Segel streichen musste, war er um 0,425 Sekunden langsamer als Spitzenreiter Mattias Ekström. 0,177 Sekunden fehlten auf die zehntbeste Zeit von DTM-Champion Mike Rockenfeller (beide Audi).

Für morgen sieht Wickens, immerhin Vierter der Gesamtwertung, "noch Hoffnung, etwas Gutes zu schaffen", aber dass er mit Platz 13 nicht zufrieden sein kann, ist offensichtlich: "Ich muss nicht extra betonen, dass wir uns das anders vorgestellt hatten. Es ist klar, dass unsere Qualifying-Leistungen in letzter Zeit nicht stark genug waren", seufzt er.

"Ich bin ein bisschen verwirrt, denn das Auto fühlte sich dieses Wochenende im Training sehr gut an. Ich war für das Qualifying zuversichtlich, aber die Zeiten sind einfach nicht konkurrenzfähig, obwohl das Auto keine schlechte Balance hat", wundert sich der Kanadier. "Nur im dritten Sektor verlieren wir viel Zeit, aber in Q1 war ich im ersten und zweiten Sektor sogar schneller als Eki. Am Ende war ich 13. und er Erster."

"Das müssen wir uns über den Winter definitiv anschauen, aber es ist noch nicht vorbei", sagt er im Hinblick auf morgen. "Normalerweise sind unsere Leistungen im Rennen sehr stark. Ich bin dieses Jahr in Brands auch schon vom 13. Platz auf das Podium gefahren. Warum nicht noch einmal probieren? Niemand hat ein perfektes Auto, aber die Balance ist gut. Klar, hier mal Übersteuern, da mal Untersteuern, aber das spürst du halt, wenn du am Limit fährst."

Nun gilt es, das Auto über Nacht so gut es geht auf Vordermann zu bringen, um morgen noch einmal Slalom durch die Konkurrenz zu fahren und ein ordentliches Ergebnis nach Hause zu bringen. Dann können sich die Ingenieure über den Winter um die Schwachstellen kümmern. "Wir haben unsere Probleme und ich glaube, wir wissen, wo sie liegen", meint Wickens. "Über den Winter werden wir daran arbeiten, das zu verbessern."

Fotoquelle: xpbimages.com

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